Label Energiestadt

Auszeichnung und Verpflichtung

Anforderungen und Handlungsfelder
Energiestadt wird, wer mindestens 50 % der 79 Massnahmen bzw. Standards in sechs Handlungsfeldern umgesetzt hat. Alle vier Jahre muss das Label durch ein Reaudit bestätigt werden. Die sechs Handlungsfelder: Entwicklungsplanung, Raumordnung - Kommunale Gebäude - Versorgung, Entsorgung - Mobilität - Interne Organisation - Kommunikation, Kooperation.

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Gewinn für Stadt und Bevölkerung

Die Stadt Thun profitiert von

  • Mehr Lebensqualität: Eine hohe Wohnqualität und eine intakte Umwelt tragen dazu bei, dass die Bevölkerung mehr Lebensqualität geniesst.
  • Mehr Dynamik: Energiestädte sind innovativ. Sie setzen sich für einen aktiven Lebensraum und Arbeitsplätze ein.
  • Mehr Standortvorteile: Erneuerbare Energien und effiziente Ressourcennutzung bringen wirtschaftliche Vorteile.

Resultat Rezertifizierung 2015

Die Bewertung der Bestandesaufnahme 2014 zeigt ein gutes und ausgeglichenes Resultat (siehe Spinnendiagramm). Die letzte Bewertung zeigt aber auch erhebliches Potential in allen sechs Handlungsfeldern. Aufgrund der Resultate wurde ein ausführlicher Massnahmenkatalog für die Energiestadt-Periode 2015-2018 erarbeitet.


Massnahmenkatalog 2015-2018

Der Massnahmenkatalog setzt Schwerpunkte und koordiniert die Aktivitäten der Energiestadt Thun. Mit proaktiver Umsetzung von Massnahmen in allen sechs Handlungsfeldern will sich die Stadt Thun weiter verbessern. Beispiele solcher Schwerpunkte sind der Ausbau des Bikesharing-Angebots velospot oder die geplante Aufschaltung eines Solarkatasters im Internet.


Vision 2000-Watt-Gesellschaft

Stadt Thun orientiert sich an 2000-Watt-Gesellschaft
Der Klimawandel bedroht die natürlichen Lebensgrundlagen, das Erdöl geht zur Neige: Wir leben auf Kosten kommender Generationen. Die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft will den Energieverbrauch pro Person von durchschnittlich 6000 Watt (Schweiz) auf 2000 Watt und den CO2-Ausstoss von 8 Tonnen auf 1 Tonne senken.

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Mit einer periodischen Bilanzierung überprüft die Stadt Thun die Entwicklung ihres Energiebedarfs anhand der beiden Indikatoren Primärenergiebedarf und Treibhausgasemissionen pro Einwohner/in. In den letzten Jahren scheint sich der Energiebedarf stabilisiert zu haben – eine leichte Tendenz zur Abnahme ist ersichtlich.


Zusammenarbeit und Partnerschaften

Der Trägerverein Energiestadt arbeitet eng mit EnergieSchweiz für Gemeinden (Bundesamt für Energie BFE) zusammen. Energiestädte pflegen einen regen Austausch, Thun insbesondere mit der Energiestadt Steffisburg. Wichtige Umsetzungspartner sind der städtische Energieversorger Energie Thun AG, weitere Energielieferanten sowie die Regionale Energieberatung.

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