Ostern

Was haben Eier und Hasen mit Ostern zu tun? 

Das Osterfest
Ostern ist die Erinnerung an die Auferstehung Jesu von den Toten (vgl. Markus-Evangelium 16,6). Diese Auferstehung geschah am dritten Tag nach seinem Tod am Karfreitag, also am folgenden Ostersonntag.

Ostern ist nebst dem Karfreitag das wichtigste christliche Fest, da es die Freude über den endgültigen Sieg von Gottes Sohn über Tod und Verdammnis ausdrückt. Das Osterfest ist nebst Pfingsten das älteste Fest.

Die Eier
Das Ei gilt seit jeher als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit. Es wurde bereits in der frühen Kulturgeschichte als Sinnbild der Auferstehung in die Gräber der Toten gelegt.

Im 12. Jahrhundert wurden erstmals nachweislich Eier geweiht, 100 Jahre später erstmals bemalte Ostereier erwähnt. Nach den Fastenvorschriften war der Verzehr von Eiern in der Karwoche verboten; die Hennen legten trotzdem Eier, die aber gelagert wurden. So kam es, dass am Ostermorgen besonders viele Eier zum Essen bereit waren. Man beschloss, die gesammelten Eier aus der Karwoche zu bemalen und weihen zu lassen, damit sie sich von den gewöhnlichen Eiern unterschieden.

Der Hase
Evangelische Familien bestimmten im 17. Jahrhundert den Osterhasen als Eierlieferanten. Er würde die Eier bemalen, verstecken und legen. Damit wollten die Protestanden sich von den Bräuchen der Katholiken distanzieren. Der Hase ist wegen seiner Fruchtbarkeit Symbol für neues Leben. Im 19. Jahrhundert setzte sich der Osterhase schliesslich in weiten Regionen durch.

Eine Website mit Ostergeschichten, Malvorlagen, Osterrezepten, Infos zu Eierfärben usw. finden Sie hier

Quellen: Wikipedia, munich-online.de, ref.ch

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