Konzept für Sport- und Bewegungsräume der Stadt Thun

Im Jahr 2008 wurde das Konzept für Sport- und Bewegungsräume für die Stadt Thun (KSB) erstellt und durch den Gemeinderat verabschiedet. Ein solches Konzept dient als Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung des gesamten Bewegungsraums und der Sportanlagen in der Stadt Thun.

Nach zehn Jahren ist es an der Zeit, die Massnahmen des Konzeptes zu aktualisieren. Der Fokus liegt auf der Überarbeitung und Aktualisierung der Ist-Situation mit den umzusetzenden Massnahmen während der nächsten 10-15 Jahre. Der Massnahmenkatalog Sport- und Bewegungsräume mit vorgesehener Inkraftsetzung 2019 soll übersichtlich und umfangmässig kurz gehalten sein.

Im April 2018 hat das Amt für Bildung und Sport je eine Online-Umfrage unter der Bevölkerung, den Sportvereinen und den Schulen durchgeführt,.

Die Umfragen sind Bestandteil der Aktualisierung des Konzeptes. Das Ziel ist es, die Einschätzung, Bedürfnisse und das bestehende Potenzial im Bereich Sport- und Bewegungsräume über die Bevölkerung von Thun zu erfahren. Es geht darum, allfällige Lücken in der Sportanlagenplanung und insbesondere der Bewegungsräume für den ungebundenen Sport zu erkennen.

Die Eingaben und Vorschläge aus den Online-Umfragen werden derzeit auswerten. Die Öffentlichkeit wird 2019 über das aktualisierte Konzept informiert.

Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe und freuen uns, die relevanten Resultate 2019 unter anderem auf dieser Internetseite mitzuteilen.

Die wichtigsten Massnahmen des KSB 2008

Viele der Massnahmen des Konzepts für Sport- und Bewegungsräume aus dem Jahr 2008 wurden umgesetzt und jeweils im Jahresbericht der Stadt Thun kommuniziert.

Erfüllte Massnahmen:

  • Entscheid zum zukünftigen Standort der Kunsteisbahn inkl. Investitionsbeitrag für die Sanierung der Eiserzeugungsanlage

  • Begleitung der Initianten einer mobilen Überdachung des 50m-Beckens

  • Kommunales Sportleitbild

  • Entscheid zum zukünftigen Standort der Leichtathletik-Rundbahn inkl. Sanierung

  • Vorprojekt zur Sanierungsstudie inkl. Aufwertung des Strandbades

  • Entscheid zur zukünftigen Betriebsform der Curlinghalle, der Kunsteisbahn und des Stadions Lachen

  • Benutzung von Sportmaterialien in den Schulanlagen

  • Belegung und Auslastung der städtischen Anlagen verbessern

Teilweise erfüllt bzw. in Bearbeitung:

  • Bestehende Rasenplätze bei den Schulen und Rasenspielfelder intensiver auslasten
  • Realisierung einer Dreifachturnhalle mit Eventinfrastruktur
  • Einflussnahme zur Konzipierung von grösseren, zusammenhängenden Bewegungsräumen
  • Beibehaltung des vielfältigen Angebots an Grünanlagen und Spielwiesen sowie von Spiel- und Brätliplätzen
  • Erstellung von zwei zusätzlichen Rasenspielfeldern
  • Ausweiten der Angebote im Sektor Sport und Bewegung für ältere Personen und Vorschulkinder
  • Prüfen der Verlegung der Anlagen im Schorenwald
  • Reservieren einer grösseren zusammenhängenden Freifläche am westlichen Siedlungsrand im Rahmen der Stadtentwicklung
  •  Aktualisierung des KSB

Offen oder als Daueraufgabe zu betrachten:

  • Initiieren eines Gesamtkonzeptes „Pausenplatzgestaltung“
  • Einrichten einer ganzjährig nutzbaren öffentlichen Garderobe
  • Projekt „Sportlich zum Sport“