Konzept für Sport- und Bewegungsräume der Stadt Thun

Das aus dem Jahr 2008 stammende Konzept für Sport- und Bewegungsräume für die Stadt Thun (KSB) wurde 2018 überarbeitet. Von den 20 wichtigsten im KSB 2008 festgehaltenen Massnahmen sind viele erfüllt, so bspw. die Übernahme der Curlinghalle, der Kunsteisbahn und des Stadions Lachen durch die Stadt Thun, die Sanierung des Strandbads inkl. Aufwertung und Ausbau, der Entscheid zum zukünftigen Standort der Kunsteisbahn inkl. Investitionsbeitrag für die Sanierung der Eiserzeugungsanlage oder das im September 2018 vom Stimmvolk angenommene Projekt zweier neuer Kunstrasenspielfelder.

Bei der Aktualisierung des KSB 2019 war dem Amt für Bildung und Sport nebst der Berücksichtigung der allgemeinen Entwicklung des Sporttreibens in der Schweiz auch die Meinung der Bevölkerung ein wichtiges Anliegen. Drei unterschiedliche Online-Umfragen bei Sportvereinen, Schulen und der breiten Bevölkerung lieferten Anhaltspunkte für den Bedarf an der zukünftigen städtischer Sport-Infrastruktur.

Im Zentrum des KSB 2019 stehen nebst der Realisierung einer neuen Dreifachsporthalle zum Beispiel folgende Projekte:

• Realisierung von Bike- und Flowtrails inkl. Betriebskonzept
• Sanierung und Unterhaltskonzept städtische Bootsplätze
• Ausbau der Kapazitäten (Garderoben, Duschen und Geräteräume) in Anlagen mit dichter Belegung
• Etablierung der Schiessanlage Guntelsey als regionales Zentrum und als internationale Wettkampfstätte
• Prüfung eines regionalen Lösungsansatzes für ein Hallenbad
• Digitalisierung der Informationskanäle zur Nutzung von Sportanlagen 

Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt in drei Phasen. Phase 1 definiert bereits begonnene Massnahmen, die kurzfristig abgeschlossen werden. Acht Massnahmen und Projekte will das Amt für Bildung und Sport in Phase 2 (Legislatur 2019-2022) in Angriff nehmen. Fünf Massnahmen und Projekte sollten mittel- und langfristig realisiert werden (ab 2023).