Uttigenstrasse 3, Baranoff-Gebäude

Sanierung und Neubelegung

Projektbeschrieb

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde umfassend saniert und für die Bedürfnisse des Kompetenzzentrum Integration Thun-Oberland ausgebaut.

Aufgrund der bewegten Baugeschichte des Gebäudes: 1865 errichtet als Magazingebäude für die Munitionsfabrik, ab 1919 für eine Artilleriesammlung genutzt, später umgewidmet zur Artilleriesimulationsanlage (System Baranoff) und zuletzt als Kulturlokal genutzt, waren die Umbauarbeiten mit verschiedenen Überraschungen gewürzt.

Zum Beispiel mussten statische Massnahmen am Dachstuhl und der Decke getroffen werden, da im Erdgeschoss bei einem früheren Umbau Stützen entfernt wurden, ohne Massnahmen zur Abstützung der Decke zu treffen.

Im Dachgeschoss befinden sich der Empfang, Büroräume, ein kleines Sitzungszimmer und ein Schulungsraum des KIO. In der unteren Etage wurde für die Küche und die Toiletten eine «Box» eingestellt. Daran schliesst sich ein grosser Veranstaltungsraum, der mit einer mobilen Wand geteilt werden kann, an.

Schulungszimmer und Veranstaltungsräume werden auch für andere Nutzungen vermietet.

Die äussere Gestaltung und Farbgebung stellt das ursprüngliche Bild wieder her. Im Inneren wurden historische Elemente erhalten, soweit noch auffindbar. Neue Einbauten sind als solche erkennbar.

Das Gebäude ist als schützenswert eingestuft. Das Projekt wurde von der kantonalen Denkmalpflege begleitet und durch einen Unterschutzstellungsvertrag besonders geschützt.

Termin

Realisierung August 2017 - Mai 2018

Kosten

Anlagekosten ca. CHF 1,5 Mio.

Bilder

Architekt und Bauleitung

Christoph Felber Architekten AG
Uttigenstrasse 10
3600 Thun