Bonstettengut

Masterplan

Ausgangslage

Der Bonstettenpark ist ein beliebtes Naherholungsgebiet von nationaler Bedeutung. Nun soll die Grünoase am See noch attraktiver werden für die Bevölkerung. Als gemeinsame Eigentümer haben die Stadt Thun und der Kanton Bern in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege einen Masterplan zur Weiter-entwicklung bzw. zum Erhalt dieses Kulturerbes Bonstettengut erstellt. Diesen Masterplan hat der Thuner Gemeinderat im Juni 2016 verabschiedet und das Amt für Stadtliegenschaften beauftragt, die zur Umsetzung vorgeschlagenen Massnahmen zu planen.

Das Bonstettengut soll als bedeutendes Kulturerbe erhalten bleiben, darf aber nicht zum musealen Denkmal werden. Als attraktives Erholungsgebiet will man das Areal für die ganze Bevölkerung weiterentwickeln – da sind sich die Stadt Thun und der Kanton Bern als Eigentümer des Bonstettenguts einig. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, braucht es einen Masterplan zur zielgerichteten Umsetzung verschiedener Massnah-men und der langfristigen Sicherstellung der Ausrichtung.

Projektbeschrieb

Der Masterplan sieht vor, den Badeplatz beim TCS sowie die Liegewiese zu erweitern und dort einen neuen Spielplatz zu gestalten. Das schafft Synergien und sorgt auf dem Spielplatz für mehr Sicherheit. Die Bade-gäste und Kinder können so auch die Infrastruktur des Campingplatzes benutzen. Der Bereich, wo sich der heutige Spielplatz befindet, kann in der Folge zur Vogelinsel umgestaltet werden, die das angrenzende Naturschutzgebiet Gwattlischenmoos ergänzt und den Übergang vom Park zum See neu definiert.

Als weitere Massnahme soll der Kanal herausgeputzt und vom Schilf befreit werden. Der Wasserlauf ist die gartenarchitektonische Verbindung des Sees mit dem Gutshaus Bellerive, das die Musikschule der Region Thun beherbergt.

Schliesslich sollen die Parkplätze für den motorisierten Verkehr auf der westlichen Seite der Gwattstrasse am heutigen Standort konzentriert und erweitert werden. Bei den Parkeingängen will man sowohl beim Camping TCS als auch bei der Seescheune gegenüber der Musikschule Fahrradabstellplätze schaffen.

Damit die vorgesehenen Massnahmen auch nachhaltig sind, wird der Masterplan durch einem Pflegeplan ergänzt, der die künftige Pflege und den Unterhalt der Parkanlage regelt.

2017 wurden die Massnahmen detailliert geplant ein Bauprojekterarbeitet und die entsprechenden Bau-gesuche vorbereitet. Das Gesamtprojekt und der Ausführungskredit wurden vom Stadtrat im Januar 2018 genehmigt. Im Februar 2018 wurde das Baugesuch eingereicht.

Planer

Möri & Partner AG
Landschaftsarchitekten
Mühleplatz 3
3000 Bern