Soziale Sicherheit

Soziale Sicherheit von Kulturschaffenden

Die Kulturabteilung entrichtet neu Beiträge für die berufsspezifische Vorsorgeversicherung von Kunst- und Kulturschaffenden. Ab einem Beitrag von 10'000 Franken pro Jahr (Projektbeiträge, Beiträge bei Atelierstipendien) bezahlt sie zusätzlich maximal sechs Prozent für die berufsspezifische Vorsorgeversicherung. 

Auch die Vorsorgesituation von fest oder temporär angestellten Kunst- und Kulturschaffenden soll mit der Regelung verbessert werden, unabhängig davon, ob sie dem BVG-Obligatorium unterstellt sind oder nicht. Die Kulturabteilung fordert die kulturellen Institutionen deshalb auf, allen angestellten Kulturschaffenden dieses Angebot zu unterbreiten und sie darüber zu informieren.

Von der Regelung ausgeschlossen sind Kultur- und Förderpreise. Diese gelten als Schenkungen und unterliegen deshalb weder der Einkommenssteuer noch der AHV.