Invalidenrente

Vollinvalidität

Die Invalidenrente der Pensionskasse bei Vollinvalidität entspricht der Altersrente im Alter 64 gemäss Persönlichem Ausweis. Als Vollinvalid gelten Personen mit einer Ewerbsunfähigkeit von mindesten 70 Prozent.

Teilinvalidität

Bei Teilinvalidität haben die Versicherten Anspruch auf eine Teilinvalidenrente der Pensionskasse entsprechend dem von der staatlichen IV festgelegten Invaliditätsgrad:
- Dreiviertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent,
- Halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent,
- Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent.

Werden Teilinvalide weiterbeschäftigt, so wird der versicherte Jahresverdienst entsprechend der verbleibenden Erwerbsfähigkeit herabgesetzt. Auf dem reduzierten versicherten Jahresverdienst sind die reglementarischen Beiträge zu entrichten.

Wird das Arbeitsverhältnis mit Teilinvaliden aufgelöst, wird Ihnen neben der Teilrente der restliche, nicht rentenbildende Teil der Freizügigkeitsleistung ausbezahlt.

IV-Überbrückungsrente

Versicherten, die bei der IV angemeldet sind, aber noch keine IV-Rente erhalten, wird bis zum Entscheid der IV-Stelle, jedoch längstens für ein Jahr, eine Überbrückungsrente ausgerichtet.

Die Überbrückungsrente beträgt bei voller Alterspensionierung höchstens 95 Prozent der maximalen AHV-Altersrente. Bei Teilpensum oder teilweiser Alterspensionierung ist die Überbrückungsrente entsprechend zu kürzen.

Wird von der IV eine Invalidität rückwirkend anerkannt, so haben Invalide der Kasse die Überbrückungsrenten zurückzuerstatten oder die gegenüber der IV bestehenden Ansprüche im Umfang der erhaltenen Zahlungen abzutreten. Die Kasse kann bei der zuständigen IV-Stelle verlangen, dass die Nachzahlung bis zur Höhe der Vorschussleistung verrechnet oder an sie ausbezahlt wird.