Stadtgeschichte

Das Autoren-Team

Katharina Moser, Thomas Brodbeck, Andrea Schüpbach, Philipp Stämpfli, Gerrendina Gerber-Visser, Anna Bähler, Christian Lüthi (v.l.)

Thuner Stadtgeschichte 1798 - 2018
Die erste umfassende Darstellung der jüngeren Thuner Stadtgeschichte ist im November 2018 erschienen. Thun hat zwei bewegte Jahrhunderte hinter sich: Im 19. Jahrhundert politische Umbrüche, eine kurze Phase als Hauptstadt des Kantons Oberland, aufkeimender Tourismus, Eisenbahnbau und eine Wirtschaft, die im Windschatten der Armee boomt. Im 20. Jahrhundert zwei Weltkriege, Streiks, zunehmender Verkehr, Wirtschaftskrisen und Hochkonjunktur, aber auch die ersten Frauen im Sport und in der Politik. Vor 220 Jahren zählte Thun 1500 Einwohnerinnen und Einwohner, heute sind es rund 30 Mal mehr. Die vorliegende Stadtgeschichte zeigt auf, wie sich Thun vom Landstädtchen unter bernischer Herrschaft zum heutigen Regionalzentrum und zur lebendigen Kulturstadt entwickelt hat. Ein farbiges Zeitdokument und eine Fundgrube an Geschichten und Bildern zur Stadt Thun. Das wissenschaftlich fundierte und auch für Laien leicht verständliche Geschichtsbuch ist für Fr. 59.- in der Buchhandlung oder beim Werd & Weber Verlag AG, Thun/Gwatt erhältlich. (siehe unten "Flyer Thuner Stadtgeschichte")

Der Startschuss zur Erarbeitung des ersten umfassenden Buches über die Thuner Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts fiel im März 2014 im Thuner Stadtrat: Damals bewilligte das Parlament einen Kredit und erteilte dem neu gegründeten Verein Thuner Stadtgeschichte einen entsprechenden Auftrag. Dass überhaupt Bedarf nach einer solchen Publikation besteht, hatte sich 2013 an einem Workshop mit über 50 historisch interessierten Persönlichkeiten gezeigt. Nachdem auch der Kanton seine Kostenbeteiligung zugesichert hatte, machten sich die Autorinnen und Autoren an die Arbeit. Die dreiköpfige, in Ortsgeschichtsschreibung erfahrene Projektleitung hatte sie angefragt und engagiert: die Stadtarchivarin Anita Egli, die in Thun aufgewachsene Historikerin Anna Bähler und der ebenfalls fundiert mit Thun vertraute Historiker Christian Lüthi.