Das Sanierungsprojekt für das Schloss Schadau liegt vor

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Das Schloss Schadau soll ab nächsten Frühling saniert und im Frühsommer 2019 mit einem neuen Konzept wiedereröffnet werden. Das Bauprojekt liegt nun vor. Ziel ist es, eine aktive und finanziell tragbare Nutzung des Schlosses zu ermöglichen. Im November 2017 befindet der Stadtrat über den Ausführungskredit.

Die einzigartige Liegenschaft neu positionieren und ein Schloss Schadau für alle schaffen, das ist das Ziel der Stadt Thun als Eigentümerin. Die breite Bevölkerung soll das Schloss und Wahrzeichen künftig aktiver erleben und intensiver nutzen können. Dies ist eine Massnahme im Rahmen des Legislaturziels „Der Wohn- und Lebensraum am Wasser ist attraktiver und erweitert“. Ab nächsten Frühling soll das denkmalgeschützte Gebäude von hohem touristischem und architektonischem Wert saniert werden (vgl. Medienmitteilung vom 13. Oktober 2016). Das konkrete Bauprojekt liegt nun vor. Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat einen Verpflichtungskredit von 3‘465‘000 Franken zur Ausführung des Projekts. Gesamthaft betragen die Kosten für die Ausführung 9‘900‘000 Franken. Die Denkmalpflege hat zur Restaurierung der historischen Bausubstanz (Oberflächen) Subventionen in Aussicht gestellt.

Das Schloss Schadau wird rücksichtsvoll saniert

Zwei zentrale Aspekte des künftigen Betriebskonzeptes sind die Modernisierung des Gastronomieangebots und die neue Nutzung „verborgener“ Räume. Konkret will die Stadt Thun dafür die Gastronomie-Infrastruktur und die Haustechnik modernisieren und in den beiden Obergeschossen neun Gästezimmer mit eigener Nasszelle einbauen. Im Erdgeschoss ermöglicht eine zusätzliche Fertigungsküche den Gastronominnen und Gastronomen dereinst kurze Wege. Dies entspricht den heutigen Bedürfnissen. Die seeseitigen grosszügigen Räume im 1. Obergeschoss werden weiterhin gastronomisch genutzt. Sie können flexibel als Seminarräume, Frühstücksräume oder für Privatanlässe dienen. Das Schloss soll auch weiterhin ein Ort für gepflegte Anlässe sein. Die seeseitige Veranda bleibt unbeheizt, sie kann jedoch künftig durch eine neue Festverglasung in der Übergangszeit besser genutzt werden. Auch die kunstvolle Steintreppe wird fachgerecht restauriert, die Schlossbeleuchtung erneuert. Die Stadt Thun setzt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert mit der erforderlichen Rücksicht und Sorgfalt um.

Solbad Gastronomie AG wirkt mit

Im Sommer 2017 wählte die Stadt Thun die Solbad Gastronomie AG zur künftigen Betreiberin des Schlosses (vgl. Medienmitteilung vom 29. Juni) Die Baselbieter Unternehmung wird den Betrieb mit Restaurant, Seminarräumen und Gästezimmern im Frühjahr 2019 wiedereröffnen. Damit die Stadt Thun der künftigen Betreiberin optimale Bedingungen bieten kann, kann die neue Mieterin beim Prozess der Raumgestaltung und Einrichtung der Innenräume mitwirken.