Rasierklingen an Spielgeräten - Spielplätze werden vermehrt kontrolliert

Gestern Montag fand ein Hauswart an Spielgeräten beim Kindergarten Allmendingen in Thun ein Dutzend Rasierklingen. Sie waren mit Klebeband montiert worden. Die Kantonspolizei ist informiert. Die Spielplätze in Thun werden ab sofort vermehrt kontrolliert.

 

Bei Reinigungsarbeiten auf einem Spielplatz beim Kindergarten Allmendingen in Thun hat ein städtischer Schulhauswart am Montagnachmittag dieser Woche eine erschreckende Entdeckung gemacht – zwölf Rasierklingen waren mit Klebeband an Spielgeräten und Seilen befestigt. Umgehend informierte der Hauswart seine Kollegen, die andere städtische Spielplätze in Thun betreuen. Sie kontrollierten ihre Anlagen, entdeckten jedoch glücklicherweise nichts. Die Klingen auf dem Spielplatz wurden entfernt. Die Kantonspolizei Bern wurde informiert und hat entsprechende Massnahmen getroffen. So kontrollieren unter anderem Polizeipatrouillen die Spielplätze vermehrt, ebenso tun dies die zuständigen Hauswarte des Amtes für Stadtliegenschaften.

 

„Glücklicherweise wurde niemand verletzt“, sagt Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales. „Ein Kind hätte sich an diesen Klingen gravierende Wunden zufügen können.“ Zusammen mit dem für die städtischen Liegenschaften zuständigen Gemeinderat Konrad Hädener sowie Gemeinderat und Bildungsvorsteher Roman Gimmel verurteilt er solche empörenden Aktionen gegen wehrlose und ahnungslose Kinder in aller Schärfe. „Wir werden die Überwachung der Spielplätze weiter führen. Wir hoffen, dass es bei diesem traurigen Einzelfall bleiben wird“, führt Siegenthaler weiter aus.

 

Das Amt für Bildung und Sport (ABS) hat die Schulleitungen der Stadt Thun ebenfalls über den Vorfall informiert.

 

Auskünfte an die Redaktionen:

 

  • Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales, Tel. 079 208 27 93

 

 

Thun, 11. August 2015