Die jährliche Baumpflege startet ab Januar

Ab dem 7. Januar bis Ende März führt Stadtgrün die jährlichen Baumpflegearbeiten aus. 50 kranke Bäume müssen ersetzt werden. Zusätzlich werden projektbezogene Pflegeeingriffe im Bonstettenpark und im Grüsisbergwald vorgenommen. Um die Krähen zu vergrämen, kommt erneut der Falkner zum Einsatz, die Funktion der Uhu-Attrappen in den Bäumen wird überprüft.

Während der Winterruhe führt das Team von Stadtgrün jeweils die jährliche Baumpflege entlang der Strassen und in den Parkanlagen durch. In diesem Jahr sind die Gebiete Seefeld, Göttibach, Hofstetten und Bälliz an der Reihe. Ziel der Pflegearbeiten ist es, die Nutzung der Park-, Schul- und Verkehrsanlagen mit einem widerstandsfähigen, gesunden Baumbestand für die nächsten Jahre sicherzustellen. Die Arbeiten beginnen am 7. Januar und dauern bei optimaler Witterung bis Ende März. Aus Sicherheitsgründen müssen vereinzelte Arbeitsbereiche kurzfristig abgesperrt werden. Stadtgrün ist bestrebt die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und bittet die Bevölkerung, die Signalisationen zu beachten.

1 Prozent der Bäume muss ersetzt werden

In diesem Jahr müssen 50 Bäume ersetzt werden, vorwiegend entlang der Strassen. Die Stand- und Bruchsicherheit bei diesen Bäumen ist nicht mehr gewährleistet. Verletzungen im Stamm- und Astbereich sind oft für Pilzbefall und damit für die Schwächung und Instabilität der Bäume verantwortlich. Bei einem Baumbestand von ca. 6000 Bäumen entspricht der Ersatz weniger als 1 Prozent. Das Baumkonzept von Stadtgrün bildet die Grundlage für den Ersatz der Bäume. Die Neupflanzung mit standortgerechten Bäumen erfolgt bis Ende 2019. 

Projekte im Bonstettenpark und im Grüsisbergwald

Zusätzlich zu den jährlichen Arbeiten stehen auch projektbezogene Pflegeeingriffe an. Einerseits werden im Rahmen der Aufwertung des Bonstettenparks einzelne Rottannen, kranke Eschen und Birken und zwei invasive Neophyten, Robinien, entfernt. Die Bäume werden mit projektierten Neupflanzungen ersetzt. Andererseits werden im Grüsisbergwald, unterhalb des Jakobshübeli, auf Gebiet der Burgergemeinde Thun, 13 ältere Bäume aus dem Bestand entfernt. Mit dieser Massnahme kann die Sicherheit erhöht werden. Zudem wird der Aussichtspunkt Jakobshübeli aufgewertet, indem er wieder einen Blick über die Schadau bis zur Innenstadt gewährt. Da die betroffenen Bäume in sehr steilem Gelände stehen und keine Zufahrt möglich ist, werden die Arbeiten durch eine Helikopterunternehmung ausgeführt. 

Falkner ist wieder im Einsatz

Um die Krähen aus dem Siedlungsgebiet zu vergrämen und am Nisten zu hindern, ist zwischen Januar und März in den Gebieten Grabengut, Schwäbis und Henri-Dunant-Strasse erneut der Falkner im Einsatz. Die im Dezember 2017 montierten Uhu-Attrappen in der Schwäbisallee, beim Lachenstadion, an der Äusseren Ring- und Seefeldstrasse sowie an der Henri-Dunant-Strasse werden auf ihre Funktionsweise hin überprüft und wo notwendig repariert.