Stadt Thun ist erfreut über den Entscheid des Nationalrats zur Haltestelle Thun Nord

Der Nationalrat hat heute Dienstag die S-Bahn-Haltestelle Thun Nord in den nächsten Ausbauschritt der Bahninfrastruktur aufgenommen. Der Thuner Gemeinderat begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich. Damit kann der Entwicklungsschwerpunkt ESP Thun Nord auf der kleinen Allmend ideal an den ÖV angeschlossen werden.

Die Stadt Thun nimmt den heute vom Nationalrat gefällten Entscheid mit Freude zur Kenntnis. «Das ist eine gute Nachricht für die Region und den ganzen Kanton», so Stadtpräsident Raphael Lanz. Mit der Aufstockung des Budgets für den nächsten Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2035 wird der Bau einer neuen S-Bahn-Haltestelle in Thuns Norden möglich. Die Haltestelle liegt innerhalb des ESP Thun Nord, einem der fünf wichtigsten Entwicklungsschwerpunkte Arbeiten des Kantons Bern. Die ideale Erschliessung mit dem Öffentlichen Verkehr steigert die Attraktivität des Areals für Unternehmen und Investoren. Gleichzeitig ermöglicht die neue Haltestelle insbesondere in Kombination mit einer Bus-Tangentiallinie zwischen Steffisburg und Thun Südwest eine Entlastung des ÖV-Knotens am Bahnhof Thun.

Eine von der Regionalen Verkehrskonferenz Oberland-West erarbeitete Potentialstudie zeigt auf, dass die neue Haltestelle ein Potential von etwa 6000 Ein- und Aussteigern pro Werktag aufweist. Damit wäre das Verkehrsaufkommen vergleichbar mit Münsingen, Ostermundigen oder Belp. «Die gemeinsamen Anstrengungen unter Federführung der RVK haben sich gelohnt», so der Stadtpräsident weiter.

Mit dem positiven Entscheid des Nationalrats ist der erste Schritt Richtung der neuen Haltestelle erfolgt. Geht es nach den Vorgaben des Ausbauprogramms, soll die neue Halstestelle spätestens 2035 in Betrieb sein.