Thun freut sich über den Energiepreis «Watt d’Or» für den eLKW

Am 9. Januar verleiht das Bundesamt für Energie den Schweizer Energiepreis Watt d’Or 2020. Eine der fünf Gewinnerinnen ist die Designwerk Products AG, die den Elektrolastwagen Futuricum entwickelte. Die Stadt Thun wird mit ausgezeichnet, da sie zu den Auftraggebern der Entwicklung zählt und eines der elektrischen Kehrichtfahrzeuge seit zwei Jahren bei der städtischen Kehrichtabfuhr im Einsatz ist.

«Wir freuen uns sehr über den Preis Watt d’Or für die Designwerk Products AG in der Kategorie Energieeffiziente Mobilität. Gleichzeitig sind wir auch stolz, dass der nun vom Bundesamt für Energie ausgezeichnete Elektro-Kehrichtlastwagen bei uns erfolgreich im Einsatz ist», sagt Gemeinderat Konrad Hädener. Thun hat eine Pionierrolle eingenommen und setzt einen der vier Prototypen des elektrischen Kehrichtfahrzeugs Futuricum seit 2018 ein. Die Stadt wird als Partnerin des Leuchtturmprojekts ebenfalls ausgezeichnet und erhält an der Verleihung des Schweizer Energiepreises vom 9. Januar ein Diplom.

Stadt Thun will Vorbild sein
Die Umweltfreundlichkeit stand bei der Beschaffung im Zentrum. Mit dem eLKW können die Schadstoffemissionen und der Lärm deutlich reduziert werden im Vergleich zu einem dieselbetriebenen Fahrzeug. Der eLKW hat sich im täglichen Einsatz sehr bewährt und das Abfallentsorgungsteam äussert sich nur positiv über die Vorteile im Gebrauch. Der Einsatz des eLKW ist eine der Massnahmen im Rahmen der klima- und energiepolitischen Ziele des Gemeinderates und entspricht auch dem Legislaturziel «Die Stadt stellt sich den Ursachen und Folgen der Klimaveränderung und will in jenen Bereichen, die mit Treibhausgasemissionen massgeblich zur Klimaveränderung beitragen, ein Vorbild sein.» Thun hat sich zudem zum Ziel gesetzt, 2023 das Label Energiestadt Gold zu erreichen.

Weitere Informationen zum Schweizer Energiepreis
Vgl. Medienmitteilung des Bundesamtes für Energie. www.bfe.admin.ch (Watt d’Or)

Verleihung Schweizer Energiepries Watt d’Or, 9. Januar, 16.30 Uhr
(Informationen: Bundesamt für Energie BFE)