Nordöstliche Mauer unter Stadtkirche: Begrünung wird im Hinblick auf Sanierung entfernt

Mit dem Entfernen der Begrünung beginnen in diesen Tagen erste Arbeiten zur Sanierung der Kirchhofmauer oberhalb der Burgstrasse in Thun.

Die südöstliche Stützmauer unter der Thuner Stadtkirche - oberhalb der Burgstrasse - stammt aus dem Jahr 1738 und weist deutliche Verwitterungsspuren auf. Im Rahmen der dieses Jahr erfolgten Landabtauschgeschäfte der Stadt Thun mit der Reformierten Gesamtkirchgemeinde, verpflichtete sich die Stadt, die seit längerer Zeit ausstehende Sanierung der Mauer noch auf eigene Kosten auszuführen. In diesen Tagen wird die Mauer-Renovation mit der Entfernung des Efeus und anderer Pflanzen sowie der Errichtung eines Gerüstes vorbereitet. Anfang Dezember werden Fachleute den Zustand der Mauer genauer analysieren. Im Frühjahr 2011 werden die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Je nach Witterung sollten sie bis Ende Mai 2011 abgeschlossen sein. Die Zufahrt zu den Liegenschaften auf dem Schlossberg wird, von kurzzeitigen Behinderungen abgesehen, nicht eingeschränkt.

Um eine fachgerechte und ökologisch nachhaltige Sanierung sicherzustellen, wurden unter anderem der Archäologische Dienst des Kantons Bern, die kantonale Denkmalpflege und "Pro Natura" beigezogen.

Brüstung wird erhöht

Im Rahmen der Mauersanierung wird die Brüstung über der Mauer den heutigen Sicherheitsanforderungen angepasst. Mittels einer Aufmauerung oder eines Geländers wird die Mauerkrone auf 110 cm erhöht. Die Kosten für die Instandstellung der Mauer belaufen sich gemäss einer Grobschätzung auf 250'000 Franken.

 

Auskünfte an die Redaktionen

Beat Brunner, Amt für Stadtliegenschaften, Tel. 033 225 82 69

 

Thun, 25. Oktober 2010