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Kultur- und Kongresszentrum Thun vor der Eröffnung

Dienstag, 29. März 2011

Das neue Kultur- und Kongresszentrum Thun (KKThun) von aussen - kurz vor der Einweihung.

Vier Jahre nach der Abstimmung und nach knapp zweijähriger Bauzeit öffnet das Kultur- und Kongresszentrum Thun (KKThun) am 9. April seine Türen. Mit dem neuen, variablen Lachensaal, dem grosszügigen, attraktiven Foyer und dem aufgefrischten Schadausaal samt neuer Bühnentechnik kann Thun national und überregional vielfältige Anlässe acquirieren - vom hochstehenden Theater-Gastspiel über Konzerte bis hin zu Kongressen und Messen. Und den lokalen Vereinen wird im modern ausgerüsteten Lachensaal ein zeitgemässer Ersatz für den Bärensaal geboten - zu moderaten Mietpreisen.

 

Als "grossen Schritt für Thun als Kultur- und Wirtschaftsstandort" bezeichnete Stadtpräsident Raphael Lanz vor den Medien die Eröffnung des KKThun, die am Samstag, 9. April mit einem grossen Fest begangen wird: "Es füllt eine Angebotslücke zwischen dem neuen Fussballstadion Thun Arena, die im Sommer eröffnet wird, dem Messestandort Thun-Expo und dem Kleintheater Alte Oele - je nach Anlass, der hier stattfinden wird." Mit dem KKThun werde die Stadt ihre Zentrumsfunktion noch ganz wesentlich besser wahrnehmen können.

 

Stadtpräsident: "Investition ist auch eine Verpflichtung"

Der Stadtpräsident und Thuner Finanzvorsteher würdigte den damaligen klaren Volksentscheid vom 11. März 2007, als Thunerinnen und Thuner die Erweiterung des Schadausaals zum KKThun einer reinen Erhaltung und Sanierung mit fast zwei Dritteln der Stimmen deutlich vorzogen. "Aber die beachtliche Investition von immerhin 24 Mio. Franken ist auch eine Verpflichtung", sagte Lanz. Die KKThun AG werde als von der Stadt beauftragte Betreiberin alles daran setzen müssen, einen möglichst hohen Kostendeckungsgrad zu erreichen.

 

Ursula Haller: "Neue Dimension für Veranstalter und Bevölkerung"

Die Thuner Gemeinderätin und Kultur-Vorsteherin Ursula Haller freute sich über den "grosszügig und elegant wirkenden Bau". Sowohl den etablierten, grossen Veranstaltern wie auch der lokalen Bevölkerung eröffne das KKThun eine neue Dimension. "Als Ersatz für den 'Bärensaal' dient es sowohl der Vereinskultur wie den Kulturvereinen, ist aber auch attraktiv für Gaststpiele aller Art, für die der Schadausaal mit seiner alten Bühnentechnik nicht mehr genügte", sagte Haller.

Das lichtdurchflutete neue Foyer des KKThun.

 

 

 

 

Roman Gimmel: "Elegant, modern, von hoher Bauqualität"

Für die Bauausführung verantwortlich zeichnete Gemeinderat Roman Gimmel, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften. Aufgrund seines erst kürzlich erfolgten Amtsantrittes war er allerdings nur während der letzten drei Monate der Bauzeit verantwortlich gewesen: Noch während der Amtszeit seiner Vorgängerin Jolanda Moser hat der Stadtrat drei Zusatzkredite für den Einbau einer Klimaanlage, den Ersatz der veralteten Bühnentechnik und ein Barrierensystem für die Einstellhalle bewilligt. "Das KKThun ist nicht nur elegant und modern ausgerüstet, sondern auch von hoher baulicher Qualität", fügte Gimmel an. Als Bauherr wird er den Schlüssel am 6. April symbolisch an die Betreiberin bzw. an Rolf Glauser, Verwaltungsratspräsident der KKThun AG, übergeben.

 

Rolf Glauser: "Sehr breite Erwartungen"

"Die Erwartungen an dieses multifunktionale kulturelle Zentrum sind sehr viel breiter als bei klassischen Stadttheatern oder ähnlichen Einrichtungen", führte Rolf Glauser aus. Mit der Wahl von CEO Daniel Schneider, zuvor Intendant des renommierten Zürcher Jazzclubs Moods, sei es gelungen, eine sehr erfahrene Persönlichkeit zu engagieren. Die KKThun AG will sich, wie Glauser ausführte, zunächst in der Region verankern, dann eine überregionale und schliesslich eine nationale Ausstrahlung erlangen. Mit dem Event-Technik-Anbieter eclipse SA und dem Gastrospezialisten TRANSfair sei die Betreiberfirma gut gerüstet und könne die sehr wichtige Kundennähe gewährleisten.

 

Daniel Schneider: "Vorteile rasch kommunizieren"

CEO Daniel Schneider bezeichnete das KKThun als eine der attraktivsten Event-Lokalitäten der Schweiz. "Dies zeigen auch die ersten Reaktionen der unzähligen Personen, die in den letzten Wochen bereits eine Führung durch die Baustelle des KKThun erlebten", betonte Schneider. Er bezeichnete es als seine Aufgabe, "durch gezieltes Marketing und attraktive Veranstaltungen mit überregionaler Ausstrahlung die Vorteile der Lokalität so rasch als möglich zu kommunizieren". Dank grossem Know-how könnten die komplexesten Kundenwünsche erfüllt werden. Daniel Schneider kündigte an, möglichst bald mit mindestens einer kulturellen Eigenveranstaltung dem KKThun ein Gesicht zu geben.

 

 

Tag der offenen Türen und grosses Fest

 

·         Tag der offenen Türen am Samstag, 2. April und Eröffnungsfest am Samstag, 9. April: Programm siehe www.kkthun.ch

 

Weitere Infos und Illustrationen / Downloads:

·         www.thun.ch/kkthun  (mit Link zu www.kkthun.ch )

·         www.kkthun.ch - Medien - Galerie

 

Auskünfte an die Redaktionen

·       Rolf Glauser, VR-Präsident KKThun AG, Tel. 033 334 04 44

·       Daniel Schneider, CEO KKThun AG, Tel. 079 415 95 71

·       Raphael Lanz, Stadtpräsident, Tel. 033 225 82 15

·       Ursula Haller, Vorsteherin der Direktion Bildung, Sport, Kultur,
Tel. 033 225 83 93

·       Roman Gimmel, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften, Tel. 033 225 83 35

 

 

Kultur- und Kongresszentrum Thun: weitere Fakten und Hintergründe

 

 

Kunst im und am Gebäude des KKThun

 

Das Künstlerpaar Sabina Lang und Daniel Baumann aus Burgdorf und die Thuner Künstlerin Chantal Michel wurden von einer Jury ausgewählt, im Rahmen des Um- und Neubaus für das KKThun je ein Kunst-und-Bau-Projekt zu realisieren. Lang/Baumann setzen mit einer mobilen Garderobetheke mit einer goldglänzenden Kupfer-Messing Oberfläche im Foyer einen künstlerischen Akzent. Chantal Michel überrascht die Besucherinnen und Besucher mit Zitaten an den Wänden im neuen und bisherigen Foyer, in der Tiefgarage sowie in den Workshopräumen. Die Zitate stammen von Persönlichkeiten, die in Thun gelebt oder die Stadt "en passant" bereist haben, wie zum Beispiel Lukas Bärfuss oder Ferdinand Hodler.

 

 

Zwei Säle, neues Foyer und Parking

 

Das nun eröffnete KKThun verfügt über zwei Säle: Der Schadausaal bietet 740 Sitzplätze. Die Bühnentechnik wurde komplett erneuert, die Stühle neu überzogen, die Raumakustik variabel ausgestaltet und optimiert. Der Saal mit neuem, grösserem Backstagebereich kann mit einer Unterteilungswand auf 350 Plätze verkleinert werden. Dazu kommt, verbunden durch ein zeitgemässes, rund 530 Quadratmeter grosses Foyer, der neue Lachensaal. Hier stehen maximal 500 Sitzplätze zur Verfügung. Der Lachensaal kann in  verschiedenen Raumanordnungen, mit und ohne Bühne, gemietet werden. Die beiden Säle, das bisherige Foyer des Schadausaals sowie das neue Foyer, je mit Bars für Getränke und Snacks, ermöglichen sehr vielfältige Nutzungen: Von Konzerten über Theater bis zu Vereinsanlässen, Messen und Tagungen. Im Untergeschoss steht ein neues Parking mit 80 Parkplätzen zur Verfügung.

 

 

Eclipse SA und Transfair bilden KKThun AG

 

Mit sechs Personen und insgesamt 320 Stellenprozenten ist die KKThun AG für den professionellen Betrieb und die Vermarktung des neuen KKThun verantwortlich. An der AG beteiligt sind der Event-Technik-Anbieter eclipse SA und die auf Gastronomie spezialisierte Sozialfirma Transfair, die in Thun über 200 Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung beschäftigt. Geschäftsführer von Transfair ist Rolf Glauser, zugleich Verwaltungsratspräsident der KKThun AG. CEO der KKThun AG ist Daniel Schneider. Auch die Eclipse SA ist mit Thun vertraut: Sie schuf sich bei Grossanlässen wie der Schweizerischen Künstlerbörse und der Kulturnacht einen Namen.

 

Kulturveranstalter und die Vereine der IG Strättligen profiitieren von Kontingenten und vergünstigten Konditionen bei der Miete des KKThun. Zur Deckung der ungedeckten Kosten erhält die KKThun AG von der Stadt eine jährliche Abgeltung von rund 350'000 Franken. Die Stadt ist ebenfalls im Verwaltungsrat der KKThun AG vertreten.

 

 

Stimmberechtigte gaben grünes Licht für vielfältig nutzbares Kultur- und Kongresszentrum

 

In einer Variantenabstimmung zogen die Thuner Stimmberechtigten am 11. März 2007 die Erweiterung des 1987 eingeweihten Schadausaals einer Sanierung mit 64 Prozent Ja-Stimmen deutlich vor. Damit hiessen sie einen Baukredit von 19 Mio. Franken gut. Unter der Federführung der Direktion Bau und Liegenschaften war bereits im Jahr 2005 ein Architekturwettbewerb durchgeführt worden, aus dem für die Erweiterung das nun realisierte Projekt "Espace" des Zürcher Architekturbüros EM2N hervorgegangen war. Nachträglich bewilligte der Gemeinderat die aufgelaufene Bauteuerung und der Stadtrat drei Zusatzkredite für eine Klimaanlage, zusätzliche Bühnentechnik und ein Barrierensystem für das unterirdische Parking. Damit belaufen sich die bewilligten Gesamtkosten für die Erweiterung des Schadausaals zum Kultur- und Kongresszentrum Thun auf rund 24 Mio. Franken.

 

 

 

Thun, 30. März 2011