Schloss Schadau
Unmittelbar am Südufer des Aareausflusses aus dem Thunersee steht in einer wunderschönen englischen Parklandschaft das Schloss Schadau, das heute das
Restaurant "Arts" und das
Schweizerische Gastronomie-Museum beherbergt. Das 1852 durch den Bankier Denis de Rougemont an Stelle eines alten Landsitzes erstellte Schloss trägt romantische und neugotische Stilelemente. Seit 1925 gehört es der Stadt Thun. Das in Gastroführern als sehr gut bewertete Restaurant Arts genügt sowohl den Ansprüchen gehobener Gastronomie wie auch denjenigen von Familien und Passanten im Schadaupark. Während ihrer Spaziergänge suchen sie es gerne auf, um etwas Einfaches zu konsumieren und sich zu erfrischen. Beliebt ist das "Arts" auch bei Tagungsgästen und bei Hochzeitsgesellschafen, die nach der Trauung in der nahen Kirche Scherzligen hier das Festessen geniessen. Ganz in der Nähe des Schlosses Schadau befindet sich das Wocher-Panorama mit dem spektakulären Rundgemälde Marquard Wochers aus dem Jahr 1814. Es zeigt einen faszinierenden Rundblick auf die damalige Stadt Thun in allen Einzelheiten.
- im Parterre befindet sich das Restaurant "Arts"
- im 1. und 2. Stock befindet sich das Schweizerische Gastronomiemuseum
Zur Geschichte
Erbaut 1846-54 nach Plänen von Pierre-Charles Dusillon für den Neuenburger Banquier Abraham Denis Alfred de Rougemont. Gesamtrestauration ab 1972.
Bedeutender historischer Schlossbau der Romantik von hoher Qualität und ausserordentlichem Formenreichtum. Elemente der Neurenaissance von Loire-Schlössern und der Tudorgotik von Landhäusern. Bauplastik von Joseph Hubert Verbunt. Reiche Innenausstattung mit Eichenholzschnitzereien, Ledertapeten, Malereien und gemusterten Parkettböden. Restaurant. Grosse öffentliche Parkanlage. Im Park das Wocher-Panorama, das älteste erhaltene Rundgemälde der Welt. Das von Marquard Wochergemalte Bild zeigt die Stadt Thun um 1810.

