Stadtentwicklung

Städtebau und Baukultur

Foto: B. Witmer (2009)

Hohe städtebauliche und architektonische Qualität in Gebäuden und Aussenraum ist ein unverzichtbares Element einer lebenswerten Stadt. Die Durchführung qualifizierter Konkurrenzverfahren in Städtebau und Architektur sowie die Begutachtung öffentlicher und privater Bauvorhaben durch den Fachausschuss für Bau- und Aussenraumgestaltung (FBA) im Baubewilligungsverfahren stellen diese Qualität sicher.

Fachausschuss Bau- und Aussenraumgestaltung (FBA)

Der FBA wird bei Bauvoranfragen und Baugesuchen beigezogen, die für das Stadtbild bedeutsam sind, baugestalterische Fragen aufwerfen oder Gestaltungsfreiheit gemäss kantonalem Baugesetz beanspruchen. Dem FBA gehören fünf unabhängige Fachleute in Architektur, Landschaftsarchitektur, Raumplanung und Städtebau sowie beratend der Stadtarchitekt und der Bauinspektor an.

»  Mitglieder FBA
»  Verordnung über den Fachausschuss Bau- und Aussenraumgestaltung
»  Bauinspektorat (Bauvoranfragen, Baugesuch, Baubewilligung)
»  Bauvorhaben richtig vorbereiten

Projekte
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Arealentwicklung Bostudenzelg
Für das gesamte Areal sind ein städtebauliches Gesamtkonzept zur Bebauung, zur Anordnung der Nutzungen, zum Freiraum und zur Erschliessung sowie konzeptionelle Überlegungen zur Mobilität zu entwickeln. Es soll ein attraktives, nachhaltiges, und quartierverträgliches neues Wohnquartier für eine generationenübergreifende Bewohnerschaft entstehen. Auf der Basis des Siegerprojekts des Ideenwettbewerbs soll ein Richtprojekt erarbeitet werden, welches als Grundlage für eine neue, zeitgemässe Überbauungsordnung (baurechtliche Grundordnung) für besagtes Areal dient.

»  Jurybericht Ideenwettbewerb vom 29.01.2020

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Siedlung Freistatt
Basierend auf den Empfehlungen aus der Testplanung wurde ein Entwurf für die Zonenplanänderung in eine Zone mit Planungspflicht (ZPP) erarbeitet. Die Planung wurde am 21.04.2020 vom Kanton genehmigt und ist am 19.06.2020 rechtskräftig geworden. Die ZPP bildet die Grundlage für die nächsten Planungsschritte: Noch im 2020 sollen die künftigen Baurechtnehmenden und Arealbetreibenden bestimmt und die Vorbereitungsarbeiten für einen Architekturwettbewerb gestartet werden. Der Wettbewerb soll 2021 durchgeführt und das Bauprojekt 2022-2023 erarbeitet werden. Der Rückbau der Altbauten und Neubau der Siedlung wird voraussichtlich 2024-2025 erfolgen.

»  Dokumente zur Freistatt

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Zonenplanänderung Schärmehof
Für die geplante Erweiterung des Alters- und Pflegeheims Schärmehof zwischen dem Länggässli und der Strättligenstr. ist eine Zonenplanänderung nötig. Im Rahmen eines Gutachterverfahrens wurden die Grundzüge der Gestaltung und Erschliessung sowie das Nutzungsmass definiert. Basierend darauf wurde ein Entwurf für die Zonenplanänderung in eine Zone für öffentliche Nutzung (ZöN) erarbeitet. Im Sommer/Herbst 2020 wird der Stadtrat über die Zonenplanänderung befinden. Der Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum. Läuft alles wie vorgesehen, liegt bis Ende 2020 die rechtsgültige Planung vor. Für das Bauprojekt wird anschliessend ein Baubewilligungsverfahren durchgeführt.

»  Dokumente zur ZP-Änderung Schärmehof

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Arealentwicklung Schadaugärtnerei
Bis im Herbst 2016 sollen in einem Beteiligungsprozess mit den in Thun beheimateten Organisationen und interessierten Personen der künftige Charakter diskutiert und Visionen zur künftigen Nutzung entwickelt werden. In einem zweiten Schritt werden die vielversprechendsten Visionen durch Fachleute auf ihre räumliche und finanzielle Umsetzbarkeit hin überprüft und städtebaulich konkretisiert.

»  weitere Informationen

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Zonenplanänderung ZPP Hoffmatte
Hinter der Fabrikationshalle der Hoffmann Neopac AG soll eine Wohnüberbauung mit einem Alters- und Pflegeheim entstehen. Der Stadtrat hat der dazu erforderlichen Zonenplan- und Baureglementsänderung «ZPP Hoffmatte» zugestimmt. Gegen das Vorhaben wurde das fakultative Referendum ergriffen. Die Volksabstimmung dazu hat am 09.02.2020 stattgefunden.

»  Informationen zur ZPP Hoffmatte

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Arealentwicklung Lerchenfeld Nord (Erweiterung Metzgercenter)
Das Metzgercenter hat an seinem heutigen Standort an der Uttigenstrasse dringenden Erweiterungsbedarf. Der zusätzliche Raumbedarf und die Bestimmungen im übergeordneten Recht zum Tierschutz und der Lebensmittelsicherheit bedingen eine Erweiterung der Betriebs- und Verkehrsflächen in der Arbeitszone Thuner Lerchenfeld. Die Projektträgerschaft hat deshalb in den vergangenen zwei Jahren in Zusammenarbeit mit dem Planungsamt ein Erweiterungsprojekt ausgearbeitet.

»  Mitwirkungsbericht

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Arealentwicklung Bernstrasse 11
Zur Umnutzung des ehemaligen Betriebsstandorts der Uhrensteinfirma «Comadur» an der Bernstrasse 11 ist eine Zonenplanänderung notwendig. Ziel ist es, das Areal nachhaltig nach Innen zu entwickeln, die Nutzungen zu durchmischen, ein vielfältiges Wohnungsangebot und Dienstleistungsflächen zu schaffen und ein innenstadtnahes Gebiet mit urbanem Charakter zu stärken. Die denkmalgeschützten Hauptgebäude der ehemaligen Uhrensteinfabrikation bleiben erhalten.

»  Mitwirkungsbericht

Zonenplanänderung Bubenbergstrasse - von May-Strasse
Die drei Gebäudekomplexe der Pensionskasse Previs Vorsorge stammen aus den 1980er-Jahren und sind sanierungsbedürftig. Sie sollen durch eine neue Wohnüberbauung ersetzt werden. Gemeinsam mit der Stadt Thun wurden i.R. eines Gutachterverfahrens die Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung des Areals evaluiert. Für das Bauprojekt bedarf es einer ZP-Änderung, zu der sich die Öffentlichkeit i.R. der Mitwirkung äussern konnte.

»  Dokumente zur Bubenbergstrasse - von May-Strasse

Abgeschlossene Projekte
Links Städtebau und Baukultur

 

 


Landschaftsplanung

Foto: Stadtverwaltung Thun

Die Landschaftsplanung hat zum Ziel, die vielfältigen und wertvollen Landschaften in Thun zu erhalten und ihren ökologischen Wert zu steigern. Für das Wohlbefinden der Bevölkerung sind diese naturnahen Landschaften zentral und bieten gleichzeitig Lebensraum für eine grosse Menge an Tier- und Pflanzenarten. Auch die "Siedlungsentwicklung nach innen" stellt hohe Anforderungen an die Qualität der Durchgrünung des Baugebietes. Das Planungsamt stellt sicher, dass diese Themen frühzeitig in alle Planungen mit einfliessen.


Raumplanung und Bodenpolitik

Foto: Markus Hubacher

Das 2014 in Kraft gesetzte revidierte eidgenössische Raumplanungsgesetz verlangt eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sowie einen haushälterischen Umgang der Kantone und Gemeinden mit der Ressource Boden. Der kommunale Nutzungsbedarf soll künftig durch die Siedlungsentwicklung nach innen (SEIn) sichergestellt werden, was hohe Ansprüche an die Qualität von Bauten und Aussenraum stellt. Die Landschaft - das Nichtbaugebiet - soll langfristig als Naherholungs-, Landwirtschafts- und Naturraum erhalten bleiben. Mit einer umsichtigen strategischen Bodenpolitik will die Stadt Thun ihre räumliche Entwicklung direkt steuern.

Projekte
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Stadtentwicklungskonzept (STEK) 2035
Das STEK 2035 ist strategische Grundlage und langfristiges Lenkungsinstrument zugleich. Es dient dem Gemeinderat dazu, die anstehenden Herausforderungen in der Raumentwicklung der Stadt Thun mit einem klaren Ziel anzugehen und neuen Gegebenheiten und Anforderungen mit einer hohen Qualität zu begegnen. Vor allem aber ist es die Basis für das neue Baureglement und den Zonenplan, die im Rahmen der laufenden Ortsplanungsrevision erstellt werden.

»  STEK 2035

»  Mitwirkungsbericht STEK 2035 (Teil I+II)
»  Kurzbericht zu Mitwirkung STEK 2035 (Teil I)

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Wohnstrategie 2030
Der Gemeinderat möchte die künftige Wohnraumentwicklung mit einer Wohnstrategie aktiv steuern. Die Wohnstrategie 2030 wird am 5. April 2016 zusammen mit den Grundlagen aus vier Teilprojekten zu Wohnungsangebot, Wohnbaugenossenschaften, Wohnbauarealen und neuen Wohnformen veröffentlicht. Vor der definitiven Verabschiedung fand eine Konsultation bei ausgewählten Adressaten statt.

»  Dokumente
»  AGW

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Agglomerationsprogramm
Das Agglomerationsprogramm (AP) dient als gemeindeübergreifendes Koordinations- und Führungsinstrument für die Abstimmung zwischen Siedlungsentwicklung und Verkehr und ist Bestandteil des Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzeptes (RGSK) Thun Oberland West.

»  Weisung Prüfung/Mitfinanzierung Aggloprogramme 3. Generation
»  RGSK Thun Oberland West

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Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun-Nord
Der kantonale ESP zählt zu den wichtigsten Arbeitsplatzstandorten des Wirtschaftsraums Thun. Die Gesamtplanung umfasst neben der Revision des Richtplans und der Schaffung einer Rahmen-Überbauungsordnung auch den Ausbau der Erschliessung des Areals mit dem öffentlichen Verkehr und die Gestaltung des Aussenraums. Zusätzlich laufen Arbeiten zur Entwicklung von Teilgebieten resp. Baufeldern im Perimeter des ESP.

siehe auch: https://naechster-halt-thun-nord.ch

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Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Bahnhof Thun
Für den Bereich Bahnhof liegt ein Grundlagenprojekt vor, welches eine städtebauliche Aufwertung unter Einbezug aller Verkehrsträger aufzeigt. Auf dieser  Basis lässt sich der Bahnhof Thun langfristig als wichtigste Verkehrsdrehscheibe von Stadt und Region sichern – und damit auch das Rückgrat der im Stadtentwicklungskonzept und der Ortsplanungsrevision angestrebten Innenentwicklung. Gleichzeitig werden deutliche Verbesserungen für den motorisierten und den Langsamverkehr möglich. Die räumliche und betriebliche Lösung der Verkehrsfragen im Bahnhofgebiet bildet die Grundlage für die Neugestaltung und Aufwertung des Ländtebereichs sowie die städtebauliche Entwicklung in den Arealen Seestrasse und Rosenau.

»  Stadtentwicklungskonzept 2035
»  Ortsplanungsrevision Thun
»  Grundlagenprojekt Verkehr


Verkehrsplanung

Bild: Strategie Stadtentwicklung Thun

Umzonungen, der Erlass von Zonen mit Planungspflicht und Überbauungsordnungen finden im Rahmen von Planungsverfahren statt. Alle rechtsgültigen Pläne können im Planungsamt eingesehen werden. Um ein Grundstück bauordnungs- und zonenkonform nutzen zu können, ist vorgängig die Erschliessung sicherzustellen. Das Planungsamt ist auch für die übergeordnete Verkehrs- und Erschliessungsplanung aller Verkehrsträger zuständig. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt.

Projekte
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Gesamtverkehrskonzept Stadt Thun 2035
Das Gesamtverkehrskonzept (GVK) Stadt Thun 2035 wurde am 5. Dezember 2018 durch den Gemeinderat genehmigt. In Abstimmung mit der Siedlungsentwicklung (STEK 2035) und unter Berücksichtigung des übergeordneten Rahmens aus Agglomerationsprogramm und Mobilitätsreglement setzt es Ziele für die künftige Verkehrsplanung der Stadt Thun, legt koordinierte Strategien und Netzpläne für die verschiedenen Verkehrsträger fest und formuliert konkrete Massnahmen zur zielgerichteten Umsetzung für die nächsten 20 Jahre.

»  Dokumente
»  Reglement nachhaltige städtische Mobilität (Mobilitätsreglement)
»  Agglomerationsprogramm

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Entwicklungsgebiet Bahnhof Thun - Grundlagenprojekt Verkehr
Das Bahnhofgebiet ist für die Stadt Thun und die umliegenden Gemeinden sowohl die wichtigste Verkehrsdrehscheibe als auch Entwicklungsschwerpunkt (ESP Bahnhof Thun), um neue Arbeitsplätze und Raum für zentrumsnahes Wohnen zu schaffen. Das Areal weist nebst seinem grossen Potential in der heutigen Form auch Defizite auf. So hat das Verkehrsaufkommen die Kapazitätsgrenzen überschritten und die öffentlichen Räume sind geschrumpft. Im Grundlagenprojekt Verkehr wird nun aufgezeigt, wie das Entwicklungspotential genutzt, die Verkehrsproblematik entschärft und die Sicherung des öffentlichen Verkehrs gewährleistet werden kann. Die öffentliche Mitwirkung lief bis Ende Januar 2020.

Links Verkehrsplanung