Energie ist knapp. Verschwenden wir sie nicht.

16. November 2022
Aufgrund des Ukrainekrieges und weiterer Faktoren könnte die Energie im Winter knapp werden. Der Bund lancierte deshalb eine Energiespar-Kampagne. Die Stadt Thun unterstützt die Kampagne und die Bestrebungen des Bundes. Der Thuner Gemeinderat hat zudem eine Taskforce Versorgungssicherheit eingesetzt, in der auch die Energie Thun AG vertreten ist.

Die Stadt Thun unterstützt die Energiesparkampagne des Bundes und begrüsst auch das kommunizierte Massnahmenpaket des Berner Regierungsrats. Im Hinblick auf eine mögliche Mangellage hat die Taskforce Versorgungssicherheit der Stadt Thun an ihrer letzten Sitzung ebenfalls Massnahmen beschlossen, um den Strom- und Energieverbrauch zu reduzieren. «Es ist uns wichtig, jetzt als Stadt ein Zeichen zu setzen und konkrete Massnahmen zu ergreifen, um den Energieverbrauch zu senken. Zudem nehmen wir mit Sparmassnahmen in der Verwaltung auch unsere Vorbildrolle als Arbeitgeberin wahr», betont Stadtpräsident Raphael Lanz.

Massnahmen

Die Stadt Thun hat folgende Energiespar-Massnahmen beschlossen:

  • Verzicht auf nächtliche Beleuchtung öffentlicher Gebäude (Rathaus, Strättligburg). Auch das Schloss Thun und die Stadtkirche beteiligen sich daran.
  • Thuncity hat beschlossen, auch die Weihnachtsbeleuchtung ab 22.00 Uhr auszuschalten.
  • Die Temperatur in den Räumen der öffentlichen Gebäude (inkl. Schulen) wird um 1 Grad gesenkt.
  • Das Warmwasser wird in allen öffentlichen Gebäuden abgeschaltet – mit Ausnahme von Duschen und Küchen.
  • Taskforce und Gemeinderat appellieren zudem an die Bevölkerung und die Wirtschaft, mitzuhelfen, den Energieverbrauch zu reduzieren.

Weihnachtsbeleuchtung wird früher ausgeschaltet

Die Innenstadt-Organisation THUNcity hat in Absprache mit der Stadt beschlossen, in diesem Winter auch die Weihnachtsbeleuchtung früher auszuschalten. «Wir unterstützen die Energiesparmassnahmen der Stadt und der Energie Thun und wollen ebenfalls unseren Beitrag leisten und ein Zeichen setzen», sagt Alain Marti, Präsident von THUNcity. Grundsätzlich soll die Weihnachtsbeleuchtung nur von 17 bis 22 Uhr eingeschaltet sein, wo dies technisch umsetzbar ist. Dort, wo die Weihnachtsbeleuchtung mit der Strassenbeleuchtung gekoppelt ist, müssen Sicherheitsabwägungen berücksichtigt werden.

Appell an Bevölkerung, weitere Massnahmen in Diskussion

«Wir appellieren zudem an die Bevölkerung und die Wirtschaft, mitzuhelfen, den Energieverbrauch nach Möglichkeit zu reduzieren. Mit wenig Aufwand und kaum Einschränkungen ist schon einiges zu erreichen», so Stadtpräsident Raphael Lanz. Die Taskforce verweist auf die verschiedenen Spartipps des Bundes im Rahmen der Energiesparkampagne.

Weitere mögliche Massnahmen werden zurzeit mit Partnerorganisationen diskutiert und vorbereitet.

Nicht verschwenden
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