Notfalltreffpunkte Stadt Thun

Bei Katastrophen und Notlagen

Während der nächsten zwei Jahre bauen die Gemeinden des Kantons Bern ein Netz von 236 Notfalltreffpunkten auf. Bei Katastrophen und in Notlagen wie beispielsweise einem Erdbeben, einem schweren Unwetter oder einem längerdauernden, grossflächigen Stromausfall dienen sie als Anlaufstelle für die lokale Bevölkerung. Dort erhält diese Informationen über die aktuelle Lage und das weitere Geschehen. Auch Unterstützungsangebote wie etwa die Abgabe von Nahrungsmitteln, Trinkwasser oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs sind denkbar. Je nach Situation ist auch der Bezug von Notstrom möglich.

Bei Katastrophe in Betrieb

Notfalltreffpunkte werden im Ereignisfall in Betrieb genommen. Zu welchem Zeitpunkt welche Notfalltreffpunkte zur Verfügung stehen, erfährt die Bevölkerung via Radio- oder Fernsehdurchsagen, über Alertswiss-Meldungen – und falls diese Kanäle nicht mehr zur Verfügung stünden – via Lautsprecherdurchsagen in den Gemeinden. Im Ereignisfall markieren auffällige Fahnen die vorgesehenen Gebäude. Als weiträumige Orientierungshilfe kommen zusätzlich Wegweiser zum Einsatz.
Für den Aufbau und technischen Betrieb der Notfalltreffpunkte in Thun ist die ZSO Thun plus verantwortlich. Der eigentliche Betrieb, d.h. die Information und die Versorgung mit Gütern, erfolgt durch Verwaltungspersonal, Freiwillige, usw. welches massgeschneidert rekrutiert wird. Später werden auch Zivilschutzangehörige eingesetzt.

Notfalltreffpunkte Stadt Thun

In der Stadt Thun sind folgende Notfalltreffpunkte definiert:

Schulhaus Lerchenfeld, Langestrasse 47 3603 Thun
Schulhaus Buchholz, Bostudenstrasse 16, 3604 Thun
Turnanlage Progymatte, Pestalozzistrasse 25, 3600 Thun
Kultur- und Kongresszentrum Thun, Seestrasse 68, 3604 Thun
Kirche St. Marien Thun, Kapellenweg 7a, 3600 Thun