Coronavirus

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Um die Übertragung der Corona-Infektionen zu minimieren, haben der Bundesrat und der Regierungsrat des Kantons Bern umfassende Massnahmen beschlossen. Es gelten die Massnahmen des Bundesrates und die kantonalen Bestimmungen, sofern letztere über die bundesrätlichen Beschlüsse hinausgehen. 
Gastronomiebetriebe sowie Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen sind seit 22. Dezember geschlossen. Läden und Märkte, die nicht Güter des täglichen Bedarfs anbieten, sind ab 18. Januar geschlossen. 
Schweizweit sind öffentliche Veranstaltungen mit Ausnahme von religiösen Feiern, Beerdigungen, politischen Kundgebungen und Versammlungen von Legislativen verboten. Im privaten Kreis gilt ab 18. Januar eine Obergrenze von fünf statt bisher zehn Personen. Der Bundesrat empfiehlt dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken und damit die Anzahl der Kontakte so gering wie möglich zu halten. Auch ist die Bevölkerung dazu aufgefordert, zuhause zu bleiben und auf nicht notwendige Ausflüge und Reisen zu verzichten. Sport ist nur noch im Freien, mit bis zu 5 Personen und ohne Körperkontakt erlaubt. Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche vor ihrem 16. Geburtstag, die sportliche und kulturelle Aktivitäten mit Ausnahme von Wettkämpfen weiterhin ausüben dürfen.

Diese Massnahmen gelten bis voraussichtlich Ende Februar.

Impfung gegen Covid-19

Seit dem 8. Januar kann sich die Bevölkerung online oder telefonisch registrieren und für eine Impfung anmelden. Seit dem 11. Januar sind fünf kantonale Impfzentren in Betrieb. Bis Ende Januar deren insgesamt neun. Eines der Impfzentren befindet sich beim Kultur- und Kongresszentrum Thun. Das Impfzentrum in Thun gehört mit dem Betriebsbeginn am 11. Januar 2021 zu den ersten geöffneten Zentren im Kanton. Zudem sind ab Mitte Januar mobile Teams im Einsatz, um in Heimen und später nicht mobile Personen zu impfen. Aktuelle Angaben werden laufend unter www.be.ch/corona-impfung aufgeschaltet. Die Verantwortung für die Covid-19-Impfkampagne liegt bei der kantonalen Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) und beim Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Weitere Informationen finden Sie in den unten verlinkten PDF-Dokumenten.

Drive-in Corona-Testzentrum und weitere Testlokalitäten

Die Spital STS AG eröffnete Ende Oktober aufgrund der sehr hohen Nachfrage nach Corona-Tests ein Drive-in Corona-Testzentrum in Thun. Das Testzentrum ist von Montag-Freitag von 8-19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11-15 Uhr offen. Im Gegensatz zum Notfallzentrum des Spitals Thun bietet es keine persönliche ärztliche Untersuchung und Beurteilung vor Ort an. Im Drive-in-Corona-Testzentrum können sich nur Personen testen lassen, die mit dem Auto kommen. Zwingend ist das vorgängige Ausfüllen der Online-Anmeldung mit Terminvergabe. Mehr Infos zu Testlokalitäten und Kosten erhalten Sie hier.

In diversen Apotheken können Sie ausserdem Corona-Schnelltests durchführen.

Maskentragpflicht

Im öffentlichen Verkehr sowie in allen öffentlichen Innenräumen gilt eine Maskenpflicht. Darunter fallen Geschäfte, Poststellen, Gotteshäuser, Arztpraxen und Bahnhöfe inkl. Perrons und Unterführungen. Auch in den Aussenbereichen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben muss eine Maske getragen werden. Eine Maskentragpflicht gilt auch in belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.

Stadtverwaltung

Die Schalter der Stadtverwaltung Thun sind zu den normalen Öffnungszeiten und unter Anwendung der entsprechenden Schutzkonzepte bedient. In allen öffentlich zugänglichen Innenräumen der Stadtverwaltung gilt eine Maskentragpflicht. Auch in Bereichen vor öffentlich zugänglichen Gebäuden muss zwingend eine Schutzmaske getragen werden. Um die Abstände einhalten zu können, unnötige Menschenansammlungen zu vermeiden und Mitarbeitende und Bevölkerung zu schützen, sind die Schalter im Thunerhof (Einwohner- und Migrationsdienste, Polizeiinspektorat, AHV-Zweigstelle, Abteilung Soziales und Steuern + Inkasso) seit dem 2. November nur noch auf telefonische Voranmeldung offen. 

Einwohnerdienste, Tel. 033 225 82 49

Migrationsdienste, Tel. 033 225 82 94

Polizeiinspektorat, Tel. 033 225 84 98

Steuern und Inkasso, Tel. 033 225 82 01

Sozialdienste, Tel. 033 225 84 68

AHV-Zweigstelle, Tel. 033 225 82 59

Amt für Bildung und Sport, Tel. 033 225 84 06

Das Café im Thunerhof ist bis auf Weiteres geschlossen.

Schulen und Tagesschulen

In Schulen, Tagesschulen und Musikschulen gilt seit Ende Oktober auf dem gesamten Gelände und im Schulhaus (auch in geschlossenen Räumen) für alle Erwachsenen auf allen Stufen Maskenpflicht, auch während des Unterrichts. Auf den Sekundarstufen I und II gilt die Maskenpflicht auch für Schülerinnen und Schüler, ebenfalls auf dem gesamten Gelände und im Schulhaus und während des Unterrichts. An den Berufsfach- und Mittelschulen gilt überall Maskentragpflicht, sowohl im Unterricht, auch wenn der Abstand eingehalten werden kann, wie auch auf dem ganzen Schulhausareal.

Weiterhin gelten die vorgegebenen Schutzmassnahmen, so insbesondere die Verhaltens- und Hygieneregeln. Der Abstand von 1.5 Metern muss nach Möglichkeit eingehalten werden. Schüler mit Krankheitssymptomen bleiben zuhause.

Die Eltern sind gebeten, Gespräche mit Lehrpersonen, Tagesschulleitung oder Schulleitung telefonisch oder schriftlich zu vereinbaren (keine spontanen Besuche im Schulhaus, im Kindergarten oder in der Tagesschule).

Die Schulhaus- und Spielplätze sind auch ausserhalb der Nutzungszeiten durch Schulen und Kindergärten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der Thuner Schulen.

Die Tagesschulen sind offen, selbstverständlich unter Einhaltung der vorgegebenen Schutzmassnahmen. Die für die Tagesschule angemeldeten Kinder werden in den gebuchten Tagesschulmodulen erwartet.

Turn- und Sportanlagen inkl. Eissportbetriebe

Öffentlicher Eislauf ist für Kinder und Jugendliche bis und mit 15 Jahren erlaubt. Öffnungszeiten gemäss Belegungsplan.

Die Schutzkonzepte der Turn- und Sportanlagen sowie der Eissportbetriebe wurden erneut leicht angepasst.
Wichtigste Änderung: Ab Montag, 25. Januar 2021, gilt für Kinder und Jugendliche ab dem 12. Geburtstag während sportlichen Aktivitäten (in Innenräumen wie auch draussen) die Maskenpflicht. Diese Massnahme wurde in Anlehnung an die Schutzmassnahmen in den Schulen definiert.

An dieser Stelle weisen wir auf die Präzisierung für die Ausnahmeregelung für LeistungssportlerInnen hin. Die Bewilligungen werden unter strengeren Auflagen erteilt werden als ursprünglich angenommen:

  • Zum Leistungssport werden SportlerInnen mit einer Swiss Olympic Talent Card national oder Swiss Olympic Card Elite, Bronze, Silber oder Gold gezählt. SportlerInnen können in Ausnahmefällen dem Leistungssport zugehören ohne über eine Swiss Olympic Card zu verfügen. Solche Ausnahmefälle sind in Sportarten möglich, welche eine Limite erreichen müssen, um eine Qualifikation für internationale Wettkämpfe zu erreichen. Diese Ausnahmen werden zwischen den nationalen Sportverbänden und dem Kompetenzzentrum Sport des Kantons Bern definiert.
  • Die Bestätigung der Sportlerinnen und Sportler muss zwingend beim nationalen Verband eingeholt werden. Eine Bestätigung eine Regionalverbands reicht nicht.
  • Eine Teilnahme an einer Schweizermeisterschaft ist kein Gütesiegel für den Leistungssport. Eine reelle Chance auf eine SM-Teilnahme ist noch weiter davon entfernt.

Für die Gesuchseingabe sind die obigen Präzisierungen in jedem Fall zu berücksichtigen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.be.ch/corona-sport

FAQ’s Covid-19 und Sport des Kantons Bern

FAQ’s Covid-19 und Sport des BASPO

Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Kompetenzzentrum Integration

Die Schulsozialarbeit, die Offene Kinder- und Jugendarbeit, das Kompetenzzentrum Integration Thun-Oberland (KIO) und die Angebote der Frühen Kindheit sind für Sie erreichbar. Bitte beachten Sie die jeweiligen Schutzkonzepte.

Wirtschaft/Gewerbe

Arbeitgeber sind ab 18. Januar verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

Ab Montag, 18. Januar werden ausserdem Einkaufsläden und Märkte geschlossen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten - etwa Lebensmittelläden, Apotheken, Geschäfte für Reparatur und Unterhalt oder Blumenläden. Weiterhin möglich ist auch das Abholen bestellter Waren vor Ort. Details zu den Bestimmungen für Läden und Märkte sind in der aktuellen Verordnung zu den Massnahmenverschärfungen zu finden.

Der Wirtschaftsraum Thun (WRT) bietet den KMU administrative und treuhänderische Unterstützung.

Mit der Sonderaktion «WRT Coronavirus Web-Shop» erhalten Kleinbetriebe gegen eine Installationsgebühr von 50 Franken innert zwei Werktagen einen übersichtlichen Web-Shop für den Verkauf ihrer Produkte.

In einer Kooperation bieten der WRT und der Thuner Logistikspezialist Felog AG ab der Logistikbasis Gwatt eine Feinverteilung von gebundenen und losen Gütern im ganzen Berner Oberland besonders für Privatpersonen an.

Zahlreiche Unternehmen in der Region Thun bieten Hauslieferangebote.

Gastronomie

Gemäss den Bundesratsbeschlüssen vom 18. Dezember müssen Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben. Diese Massnahme gilt seit 22. Dezember. Offen bleiben dürfen nur Betriebskantinen, Schulkantinen in obligatorischen Schulen sowie die Restauration für Hotelgäste. TakeAway-Angebote und Lieferdienste bleiben erlaubt. 

Anlässe

Öffentliche Veranstaltungen sind seit 12. Dezember mit Ausnahme von religiösen Feiern (bis max. 50 Personen), Beerdigungen im Familien- und engen Freundeskreis, Versammlungen von Legislativen und politischen Kundgebungen in der ganzen Schweiz verboten. Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden ab 18. Januar auf fünf Personen beschränkt. Bei Veranstaltungen im privaten Kreis gilt ebenfalls ab 18. Januar eine die Obergrenze von fünf statt zehn Personen. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt. Der Bundesrat empfiehlt dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken.

Kultur/Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Thun ist zur Ausleihe der Medien weiterhin geöffnet. Es gilt eine Maskentragpflicht und die Aufenthaltsdauer ist möglichst kurz zu halten. Weiterhin bietet die Stadtbibliothek die Möglichkeit des Heimlieferdienstes

Das Kunstmuseum ist gemäss den Massnahmen des Bundesrates bis voraussichtlich Ende Februar 2021 geschlossen. Die Ausstellung "Cantonale Berne Jura" ist als virtueller Rundgang zu sehen: www.ckmt.galerie360.ch

Informationen für Kulturschaffende und Kulturinstitutionen

Öffentlicher Verkehr

Im öffentlichen Verkehr gilt seit 6. Juli eine Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt auch in allen Bahnhöfen inkl. Perrons und Unterführungen sowie an Bus- und Tramhaltestellen.

Abfallentsorgung

Die Kehrrichtabfuhr ist gewährleistet.

Der Abfallsammelhof ist zu normalen Zeiten geöffnet. Seit 12. Oktober gilt auf dem gesamten Areal wegen des regen Publikumsverkehrs und zum Schutz der Mitarbeitenden und Besuchenden eine Maskenpflicht. Fahrzeuge werden dosiert eingelassen. Es muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Die Stadt Thun rät, den Abfallsammelhof nur für dringende Entsorgungen zu nutzen, die nicht via Kehrichtabfuhr oder Quartierwertstoffsammelstellen getätigt werden können.

Um die Infektionsgefahr auszuschliessen, bitten wir, den Hauskehricht gemäss den Empfehlungen des Bundesamts für Umwelt BAFU zu entsorgen. Dazu gehört das Sammeln von Abfällen wie Taschentüchern in Plastiksäcken in Abfalleimern mit Deckel. Bei Erkrankten oder unter Quarantäne stehenden Personen, soll zudem auf die Abfalltrennung verzichtet werden. Mehr Informationen finden Sie hier. 

Verhaltenshinweise

Unterstützung für Hilfesuchende

Unterstützungsangebote für ältere Menschen

Bei allgemeinen Anfragen rund um die Situation in Thun können Sie sich gerne an die Zentrale der Stadtverwaltung wenden: 033 225 88 11.
Hotline Kanton Bern: 031 636 87 87
Hotline Bundesamt für Gesundheit (BAG): +41 58 463 00 00.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger mit keinen oder wenig Deutschkenntnissen

Informationen für Obdachlose 033 222 69 20 (Passantenheim Thun)