Schadaugärtnerei

Informationen zur Zwischennutzung

Ausgangslage

Der abgeschlossene Studienauftrag zur Arealentwicklung Schadaugärtnerei hat gezeigt, dass sich insbesondere der Bereich der Orangerie und der daran angrenzenden Freiflächen eignet, um vielfältige Nutzungen aus den Bereichen Kultur, Freizeit oder Sport zu ermöglichen (s. Abbildung, Arealbereich C + D). In der schrittweisen Entwicklung des ganzen Areals sollen die Zwischennutzungen auf dieser Fläche eine wichtige Rolle spielen. Anstelle der meist kurzen Vermietungen soll eine kuratierte Nutzung mit hohem Öffentlichkeitsgrad treten.  

Ziele der Zwischennutzung

•  Die Schadaugärtnerei soll ein lebendiger, öffentlicher Ort werden und Aneignungsmöglichkeiten bieten.
•  Die Schadaugärtnerei soll einen wertvollen Beitrag zum öffentlichen, kulturellen, sportlichen und                      gemeinschaftlichen Leben leisten.
•  Die Erhöhung der Nutzungsintensität steht im Vordergrund. 
•  In der schrittweisen Entwicklung sollen Nutzungsformen ausprobiert und getestet werden, bevor sie                etabliert oder wieder verworfen werden.

Mehr Infos und Aktuelles zur Schadaugärtnerei (externe Webseite)

Bewerbung für Zwischennutzung

Zwischennutzungsgesuche müssen mit einem einfachen Projektkonzept an die Stadt Thun, Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation, Rathaus, Postfach 145, 3602 Thun (oder stadtmarketingtest@thun.ch) eingereicht werden. Im Konzept muss folgendes enthalten sein:

a) Zielsetzung und Beitrag zum Projekt einer lebendigen Schadaugärtnerei; 
b) einfache Projektskizze in Form einer Zeichnung, Modell, Foto etc.; 
c) zeitliche Dauer von der Errichtung bis zum Rückbau der Zwischennutzung; 
d) Platz- bzw. Raumbedarf; 
e) Kontakte der verantwortlichen Personen und ständigen Ansprechpersonen.

Die Zwischennutzungen sollen einen positiven und gesellschaftlich integrativen Beitrag zum Projekt leisten. Die Art und der Charakter der Zwischennutzungen soll temporär und baulich flexibel ausformuliert sein; unverhältnismässig grosse und immobile Installationen sind unzulässig. Alle Zwischennutzungen sollen primär durch die Zwischennutzenden selbst oder mit Partnern finanziert, realisiert, betrieben und unterhalten sowie wieder rückgebaut und entsorgt werden.

Im Zentrum stehen quartierverträgliche, kinder-, jugend-, familien- und seniorenfreundliche Nutzungen sowie offene, experimentierfreudige, emissionsarme und umweltverträgliche, soziale, sportliche und kulturelle Projekte und Aktionen ohne Profit.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf dem Infoblatt, das Sie hier downloaden können.