Zur Sache - alle Veranstaltungen in der Übersicht

Markus Weibel, Leiter Stadtgrün Thun: Bäume für die Stadt

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 18.30 Uhr 

Klimawandel, Trockenheit, Streusalz, Abgase und enge Platzverhältnisse stellen Bäume vor grosse Herausforderungen. Und damit ist auch der Mensch gefordert.
Wie gelingt es, wertvolle Baumbestände zu pflegen und zu erhalten? Wie kann die richtige Altersstruktur von Bäumen erreicht werden? Diese Fragen erörtert Markus Weibel, Leiter von Stadtgrün Thun.

Franziska Streun, Schriftstellerin und Journalistin: Jüdisches Leben in Thun

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 18.30 Uhr

Ein Betsaal, eine Thoraschule und koscheres Essen in Thun? Welche Spuren jüdischen Lebens finden sich noch? Wie viele Familien lebten vor dem Zweiten Weltkrieg in Thun? Welche berühmten Jüdinnen und Juden besuchten Betty Lambert in ihrer Campagne Bellerive im Gwatt? Holten sie sich bei ihr auf der Flucht ins Exil Hilfe?
Franziska Streun hat sich diesen Fragen angenommen.

Matthias Aeschbacher, Eidgenössischer Kranzschwinger: Innerer Haken oder Gammen?

Donnerstag, 20. Januar 2022, 18.30 Uhr

Der Schwingsport hat in den letzten Jahren viel Popularität gewonnen. Von der einstigen Randsportart ist der Hosenlupf zum vielbeachteten Spitzensport geworden. Die diversen Schwingfeste ziehen Tausende an und die Medien berichten live.
Doch wie sieht diese Welt eigentlich aus der Sicht der Schwinger aus? Wie geht ein Schwinger in den Kampf? Matthias Aeschbacher, einer der ganz Bösen im Land, weiss es.

Roland Flückiger, Architekt und Architekturhistoriker: Vom «little châlet inn» zum «Royal Hotel Winter Palace»

Donnerstag, 17. Februar 2022, 18.30 Uhr

Streiflichter zur Hotelgeschichte im Berner Oberland mit Thun als Tor der Entwicklung: Die Stadt Thun war im frühen 19. Jh. Ausgangspunkt für die Entwicklung des Tourismus im Berner Oberland. Im ersten Führer von Karl Baedeker wurde dort mit dem Hotel Bellevue sogar ein Haus genannt, das "zu den besten Hotels der Welt" gehörte. Als die Eisenbahn 1859 die Stadt am Thunersee erreichte, verlagerte sich vieles nach Interlaken, wo man mit dem Dampfschiff schnell hinkam. Später verbreitete sich der Tourismus im ganzen Berner Oberland. Nach einer Wirtschaftskrise erhielt Thun im späten 19. Jh. mit einem Architekturwettbewerb noch ein Grosshotel, das Hotel Thunerhof, das noch heute besteht, allerdings als Verwaltungsgebäude.