Verstärkte Eingangskontrollen und Alkoholverbot im Gästesektor

GEMEINSAME MEDIENMITTEILUNG MIT DEM FC THUN

 

Am 1. Mai empfängt der FC Thun in der Stockhorn-Arena den FC Zürich. Beim Cupspiel der beiden Mannschaften vom vergangenen Dezember kam es im Gästesektor zu unschönen Szenen. Die Fans zündeten Pyros. Aus diesem Grund haben der FC Thun und der Thuner Gemeinderat Peter Siegenthaler entschieden, am 1. Mai verstärkte Eingangskontrollen durchzuführen. Gleichzeitig wird im Gästesektor kein Alkohol ausgeschenkt.

  

Rund 76 Pyros, Handfackeln, Leucht- und Rauchpetarden sind am Cupspiel zwischen Thun und Zürich vom 12. Dezember 2015 im Gästesektor der Stockhorn-Arena gezündet worden. Nach der Begegnung kam es auch zu Sachbeschädigungen in den STI-Bussen. Markus Lüthi, Präsident des FC Thun, und der Thuner Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher Direktion Sicherheit und Soziales, verurteilen das unrechtmässige Verhalten aufs Schärfste und ergreifen Massnahmen. Um erneuten Vorkommnissen vorzubeugen, werden anlässlich des bevorstehenden Fussballspiels zwischen dem FC Thun und dem FC Zürich vom 1. Mai im Gästesektor verstärkte Eingangskontrollen durchgeführt. Zudem wird in diesem Bereich kein Alkohol ausgeschenkt

 

Spezielle Konstellation beim letzten Cupspiel

Die Sicherheitsmassnahmen sind das Resultat einer Aussprache, zu der sich Vertreter des FC Thun, des FC Zürich und der Swiss Football League mit Gemeinderat Peter Siegenthaler sowie Reto Keller, Abteilungsleiter Sicherheit, getroffen haben. In ihrer Analyse konnten sie vier Risikofaktoren ausmachen: Cupspiel, Tabellenplatz des FC Zürich, knappe Anreisezeit der Gästefans und die späte Anspielzeit. Auch die grosse Anzahl Gästefans, es waren mit 1300 doppelt so viele wie bei regulären Meisterschaftsspielen, hat offenbar die Ausschreitungen vom 12. Dezember begünstigt.

 

„Inakzeptables Verhalten“

„Auch wenn Cupspiele jeweils besondere Emotionen wecken und der damalige Tabellenplatz des FC Zürich für Frust sorgte, war das Verhalten verschiedener Gästefans inakzeptabel“, sagt Gemeinderat Peter Siegenthaler.“

 

Auf Grund der Vorfälle im Dezember hat der Thuner Sicherheitsdirektor in Absprache mit der Clubleitung des FC Thun verstärkte Sicherheitsmassnahmen verfügt. Sie gelten vorläufig nur für das Spiel vom 1. Mai.

Peter Siegenthaler erklärt: „Fans, können die Auflagen rund um ein Fussballspiel nach wie vor mitsteuern. Wer sich korrekt verhält, muss keine Einschränkungen befürchten.“

 

 

Auskünfte an die Redaktionen:

 

  • Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher Direktion Sicherheit und Soziales, Tel. 079 208 27 93
  • Markus Lüthi, Präsident FC Thun AG, Tel. 079 360 80 87

 

 

Thun, 25. April 2016