Abteilung Sicherheit und Kantonspolizei bekämpfen weiterhin den „Renommierverkehr“

Wie andere Städte ist auch Thun mit „Renommier-“ und Raserverkehr konfrontiert. Die Abteilung Sicherheit der Stadt Thun und die Kantonspolizei Bern bekämpfen diesen weiterhin mit verschiedenen Massnahmen. Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden und unnötigen Lärm zu verringern.

„Schwere Unfälle sind nicht selten auf unnötigen Raser- und ʻRenommierverkehrʼ zurückzuführen. Mir ist wichtig, in der Stadt Thun gegen die unerfreuliche Entwicklung vorzugehen, bevor Tote oder Schwerverletzte zu beklagen sind“, sagt Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales. Lärm schränkt zudem die Lebensqualität der Menschen ein. Bei der Stadt gehen regelmässig Klagen aus der Bevölkerung ein. Aus all diesen Gründen will die Direktion Sicherheit den „Renommierverkehr“ unter dem Stichwort „Vitesse“ gemeinsam mit der Kantonspolizei Bern mit verschiedenen Massnahmen weiter bekämpfen.

Zahlreiche Kontrollen durgeführt

In diesem Jahr führte die Kantonspolizei Bern 59 Kontrollen durch, wobei gegen 30 Autolenker angezeigt wurden. Begleitend wurden auch Radarkontrollen veranlasst. Der Abteilungsleiter Sicherheit, Reto Keller, schrieb zudem diverse Autolenker an, die ihm oder seinen Mitarbeitenden negativ aufgefallen waren. Jene, die gegen die Geschwindigkeitsbeschränkung verstiessen, wurden angezeigt.

Koordinierte Polizeikontrolle am 31. Oktober

Am 31. Oktober wurde an folgenden Standorten eine koordinierte und sichtbare Polizeikontrolle durchgeführt:

  •        Mönchstrasse
  •        Bostuden- Neufeld- und Buchholzstrasse
  •        Allmendingenstrasse
  •        Seestrasse
  •        Stockhornstrasse

Bei diesen Kontrollen wurden vier Ordnungsbussen und zwei Mängelkarten ausgestellt. Ein Autolenker wird angezeigt. Die eingeleiteten Massnahmen werden auch in Zukunft fortgesetzt. Wer zu schnell fährt oder unnötigen Lärm verursacht, muss mit Sanktionen rechnen.