Fundbüro, Ateliers und Bistro künftig im ehemaligen "Alpenrösli"

Nachdem die Stadt Thun das frühere Restaurant Alpenrösli an der Allmendstrasse erworben hat, vermietet sie es an öffentliche Nutzer: Künftig sind hier das städtische Fundbüro, zwei Ateliers für erwerbslose Frauen sowie ein Bistro zu finden.

 

Öffentliche Nutzungen standen für den Thuner Gemeinderat im Vordergrund, als er Mitte November letzten Jahres das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Restaurant „Alpenrösli“ an der Allmendstrasse 16 – gleich neben der Café Bar Mokka – erwarb. Nun steht fest, wie das dreigeschossige Gebäude aus den 1880-er-Jahren genutzt wird. Ein entsprechendes Gesuch für die Umnutzung der Liegenschaft wird in diesen Tagen im Thuner Amtsanzeiger publiziert.

 

Drei städtische Angebote und Institutionen werden Mietverträge mit dem Amt für Stadtiegenschaften abschliessen:

  • Das städtische Fundbüro, heute unter ungünstigen Bedingungen und auf engem Raum in einem Chalet gegenüber dem Thunerhof untergebracht, wird an die Allmendstrasse 16 gezügelt – in die Nähe der kantonalen Verwaltung und der Kantonspolizei.
  • DAS Atelier und das Nähatelier sous-sol, zwei Beschäftigungs- und Integrationsangebote für erwerbslose Frauen in Thun (an der Stockhornstrasse 18) und in Uetendorf, können am selben Ort unter ein Dach zusammen ziehen und noch besser als bisher kooperieren. Das Nähatelier sous-sol wird auch Flick- und Änderungsarbeiten für Kundinnen und Kunden ausführen. Die bisherigen Standorte und das an DAS Atelier angegliederte Ladenprojekt Ratatui werden aufgegeben.
  • DAS Atelier und das Nähatelier sous-sol werden gemeinsam wiederum einen öffentlichen Verkaufsladen und ein kleines Bistro für interne und externe Gäste betreiben – das Bistro zunächst mit einem bescheidenen Sortiment an Getränken. Das Angebot des Bistros soll später den Bedürfnissen der Kundschaft angepasst werden.

Bevor die neuen Nutzungen im ehemaligen Restaurant und Wohnhaus ihren Betrieb aufnehmen können, werden die Räume in bescheidenem Mass instand gestellt. Die Sanierungskosten belaufen sich gemäss einer Kostenschätzung auf etwa 200‘000 Franken. Die Mietverträge für die Ateliers und das Fundbüro werden voraussichtlich ab Frühling 2015 laufen.

 

„Mit dem Fundbüro, den beiden Ateliers, dem Laden und dem Bistro möchten wir das Quartier vor allem tagsüber etwas beleben“, erläutert Gemeinderat Roman Gimmel, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften.

 

Auskünfte an die Redaktionen:

 

  • Gemeinderat Roman Gimmel, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften, Tel. 033 225 83 35
  • Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales, Tel. 033 225 84 93

 

Thun, 24. Juli 2014