Feuerwehrmagazin am Aarequai: Sanierung der Toiletten und Einbau einer Buvette

Die WC-Anlage im alten Feuerwehrmagazin am Thuner Aarequai ist in einem sehr schlechten Zustand und soll saniert werden. Zugleich gibt die Stadt die Räumlichkeiten des alten Feuerwehrmagazins für den Einbau einer Buvette frei.

 

Der Thuner Gemeinderat will das seit Jahrzehnten nur noch als Materiallager genutzte frühere Feuerwehrmagazin bei der Ländte Hofstettenstrasse am Aarequai sanieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen: Zum einen soll die alte, sanierungsbedürftige Toilette auf der Seite des Restaurants Dampfschiff instandgestellt werden. Zum andern soll der bisherige Lagerraum in der südlichen Gebäudehälfte mit Fenstern versehen und durch den Einbau einer Buvette umgenutzt werden. Die entsprechenden Baugesuche werden in diesen Tagen publiziert.

 

„Schlankes und attraktives Sommerangebot“

„Mit minimalen baulichen Eingriffen wollen wir hier ein schlankes und doch attraktives Sommerangebot schaffen“, umschreibt Gemeinderat Konrad Hädener, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften, die Absicht. Als dringlich stuft er die Sanierung der öffentlichen Toilette ein: „In den letzten Jahren hat die Zahl der Passantinnen und Passanten auf dem Aarequai stark zugenommen. Eine saubere, funktionierende Toilette ist ein grosses Bedürfnis – da ist dringender Handlungsbedarf“, fügt Hädener an. Vorgesehen ist der Einbau eines Herren-WCs mit Pissoir sowie eines Damen-WCs mit Wickeltisch. Die Damentoilette soll zugleich auch behindertengerecht sein.

 

Betreiberin führt bereits ähnliche Lokale mit Erfolg

Der frühere Geräteeinstellraum mit 60 Quadratmetern Fläche wird zu einer Buvette für Snacks und Getränke mit 20 bis 30 Aussensitzplätzen umgebaut. Betrieben werden soll es durch die Frucht Power GmbH, die mit dem „Eden Beach“ in Gunten und dem „Pier 17“ in Oberhofen bereits ähnliche Betriebe erfolgreich führt. Sie hat mit der Stadt die Grundlagen für einen künftigen Vertrag zur Zwischennutzung des leerstehenden Gebäudes während der Sommermonate festgelegt. Die Frucht Power GmbH ist bereits Pächterin des nahen Cafés Thunerhof beim Kunstmuseum Thun. In unmittelbarer Nähe zum künftigen Buvette befindet sich das Restaurant Dampfschiff. Diese Liegenschaft ist Eigentum der Stadt und wird im Baurecht genutzt. „Die Buvette nebenan wird auch dem ‚Dampfschiff‘ zusätzliche Kundschaft bringen“, ist Konrad Hädener überzeugt. Dies besagt auch eine Potenzialstudie, welche von der Stadt in Auftrag gegeben wurde.

  

Für die Sanierung der Toilettenanlage hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 160‘000 Franken gesprochen. Für den Unterhalt der Gebäudehülle hat er insgesamt 98‘000 Franken bewilligt.

 Auskünfte an die Redaktionen:

 

  • Gemeinderat Konrad Hädener, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften, Tel. 079 263 77 39
  • Thomas Zumthurm, Leiter Amt für Stadtliegenschaften,
    Tel. 033 225 83 51

 

 

Thun, 17. Juni 2015