Ab kommendem Schuljahr haben alle Thuner Kinder gleich viele Ferienwochen

Mit der Einführung des Lehrplans 21 wird in einigen Schuljahren auch die Anzahl der Wochenlektionen erhöht. Damit diese Mehrbelastung besser aufgefangen werden kann, werden die Lektionen an Thuner Primarschulen ab dem Schuljahr 2018/2019 neu auf 39 Schulwochen verteilt. Dies hat die Schulkommission der Stadt Thun auf Antrag der Primarschulleiterkonferenz entschieden.

Im Schuljahr 2018/2019 erfolgt im Kanton Bern die Einführung des Lehrplans 21. Der neue Lehrplan bringt auch Änderungen in Bezug auf die Anzahl der obligatorischen Unterrichtsstunden in der Primarschule mit sich. So wird die Anzahl Wochenlektionen in der ersten Klasse von 23 auf 25, in der zweiten Klasse von 24 auf 25 sowie in der fünften und sechsten Klasse von 29 auf 31 erhöht. Der Lehrplan lässt den Gemeinden weiterhin offen, die Primarstufe mit 38 oder 39 Schulwochen pro Jahr zu führen.

Kinder sollen nicht zusätzlich belastet werden

An Thuner Primarschulen gelten heute 38 Schulwochen. Ein Verbleib bei dieser Praxis hätte im Zuge der Einführung des Lehrplans 21 eine zusätzliche Erhöhung der Wochenlektionen für die Kinder zur Folge. Die Primarschulleitungen kommen nach Prüfung der Fakten und Möglichkeiten zum Schluss, dass dies zu einer erheblichen Mehrbelastung der Kinder führen würde, die man ihnen nicht zumuten will.

Alle Kinder haben 13 Wochen Ferien

Die Schulkommission der Stadt Thun hat deshalb auf Antrag der Primarschulleiterkonferenz entschieden, die Primarstufe ab dem Schuljahr 2018/2019 neu mit 39 Schulwochen zu führen. Somit entfällt die zusätzliche Ferienwoche der Primarstufe, die jeweils im Frühjahr den Ferien angehängt wurde. Künftig haben alle Kinder der Stadt Thun vom Kindergarten bis in die neunte Klasse 13 Ferienwochen. Der Ferienplan wurde entsprechend angepasst.