Neuer Fonds ermöglicht Schulklassen, Umwelt-Projekte zu realisieren

Heute Donnerstag lanciert die Stadt Thun einen mit 250'000 Franken dotierten Fonds zur Unterstützung von Thuner Schulprojekten im Umweltbereich. Daraus werden künftig Schulprojekte finanziert, die Kinder und Jugendliche zu einem sorgsamen und bewussten Umgang mit der Umwelt hinführen. Bis 21. September können Schulen und andere Organisationen Gesuche einreichen. Die Mittel des Fonds stammen von der HRS Real Estate AG, Bauherrin der Arena Thun. Initiant war der Thuner Stadtrat Thomas Hiltpold.

Heute Donnerstag Nachmittag findet auf dem Thuner Rathausplatz ein Kickoff-Anlass zu einem neuen Fonds der Stadt Thun statt. Mit 250'000 Franken gespiesen, dient er künftig der Unterstützung von Thuner Schulprojekten im Umweltbereich. Spenderin der Mittel ist die Bauherrin der Arena Thun, die HRS Real Estate AG. Die Inititiative dazu geht auf Stadtrat Thomas Hiiltpold (Grüne) zurück, der während der Erstellung des Fussballstadions mit der Bauherrin Verhandlungen für eine umweltgerechte Realisierung und einen ökologischen Betrieb führte - mit Erfolg: Im Juni 2009 überwies die HRS Real Estate AG der Stadt Thun 500'000 Franken für Umweltprojekte. Die Hälfte davon kommt dem nun lancierten Fonds zur Unterstützung von Umweltprojekten an Thuner Schulen zugute. Der verbleibende Anteil von ebenfalls 250'000 Franken soll dem Tiefbauamt für Projekte zugewiesen werden. Der Fonds unterstützt die Stadt Thun, sich als aktive Energiestadt zu positionieren und breite Kreise für Energiethemen und Klimaschutz zu sensibilisieren.

 

"Der neue Fonds hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche zu einem sorgsamen und bewussten Umgang mit unserer Umwelt hinzuführen", sagt Gemeinderätin Ursula Haller, Vorsteherin der Direktion Bildung Sport Kultur (BiSK). Im Rahmen des Schulbetriebs sollen die Schülerinnen und Schüler die Chance erhalten, eigene Projekte zu realisieren. "Projekte, deren Durchführung mit den aktuell zur Verfügung stehenden Mitteln der Schulen kaum realisiert werden könnten", erläutert die Thuner Bildungsministerin. Solche Projekte sollen der Altersstufe entsprechen, Spass machen, eigenes Engagement fördern und einen bleibenden Wert aufweisen. Auch sollen die Ergebnisse gemäss Fonds-Reglement präsentierbar sein. Beurteilt werden die Eingaben von einem Gremium bestehend aus dem Initianten des Fonds, der Vorsteherin der Direktion BiSK, dem Chef des Amts für Bilung und Sport (ABS), dem Präsidenten der Schulleitungskonferenz und dem Umweltbeauftragten der Stadt Thun.

 

Bis 21. September 2012 können nun Schulen, Kindergärten und Privatschulen der Stadt Thun sowie Organisatoren von Heimatlichen Sprach- und Kulturkursen beim Amt für Bildung und Sport der Stadt Thun Gesuche zur Finanzierung von Projekten einreichen. Unterstützt werden Projekte, welche die Sensibilisierung für die Klimaveränderung fördern und einen sparsamen und schonenden Umgang mit Ressourcen thematisieren. Nähere Informationen sind ab heute Nachmittag auf www.thun.ch/schule-umweltfonds abrufbar.

Auskünfte an die Redaktionen

·       Gemeinderätin Ursula Haller, Vorsteherin der Direktion Bildung Sport Kultur (BiSK), Tel. 033 225 83 93

·       Fred Hodel, Leiter Fachstelle Integration, Tel. 033 225 89 69

 

Thun, 7. Juni 2012