Sanierte Leichtathletikanlagen im Lachenstadion eröffnet

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Leichtathletikanlagen im Lachenstadion, dem früheren Stadion des FC Thun, sind nach mehreren wetterbedingten Verzögerungen abgeschlossen. Mit der Einweihung der Anlagen am Samstag, 16. Juni 2012 stellt die Genossenschaft Stadion Lachen als Baurechtnehmerin und Betreiberin den Schul- und Leistungssportlern wieder eine einwandfreie, schnelle und in modernem Blau gehaltene Leichtathletikanlage zur Verfügung. Die Stadt Thun als Eigentümerin investierte 1,08 Mio. Franken in die Sanierung.

Seit dem vergangen September konnten die Leichtathletikanlagen im Lachenstadion in Thun - eine 400-Meter-Rundbahn, Hoch-, Weitsprung- und Wurfanlagen - weder von Schulen noch von Leichtathletikvereinen genutzt werden. Baumaschinen bestimmten das Bild - es erfolgte die zweite grosse Sanierung seit 1983. In einer ersten Etappe wurden Tiefbauarbeiten ausgeführt. Dabei musste auch die Entwässerung den geltenden Vorschriften angepasst werden. Hierfür bewilligte der Stadtrat am 10. Mai dieses Jahres einen Nachkredit von 180'000 Franken.

Seit 1955 wird im Stadion Lachen Leichtathletik betrieben. 1983 wurde die Aschebahn durch eine Kunststoffbahn ersetzt und das Stadion auf den heutigen Stand ausgebaut. 2010 konnte der Schweizerische Leichtathletikverband die Homologation der Anlagen nicht mehr erneuern, und grosse Wettkämpfe wurden für die Leichtathletik-Vereinigung (LV) Thun unmöglich. Am 25. März 2010 stimmte der Thuner Stadtrat einem Verpflichtungskredit von 0,9 Mio. Franken zugunsten der Betreiberin und Baurechtnehmerin, der Genossenschaft Stadion Lachen, zu.

Schwierige Wetterverhältnisse in der Schlussphase der Sanierung

Ende August 2011, nachdem der FC Thun die neue Arena Thun bezogen hatte, begannen die Sanierungsarbeiten der roten Tartanbahn. Ersetzt wurde sie durch eine blaue Laufbahn. Im Frühjahr dieses Jahres verzögerte das wechselhafte Wetter die Abschlussarbeiten laufend. Die auf warmes und trockenes Wetter angewiesenen Einbauarbeiten der verschiedenen Kunststoffschichten mussten immer wieder unterbrochen werden. Auch die wichtigen und äusserst exakten Markierungsarbeiten zur Ausübung der unterschiedlichen Disziplinen fanden unter schwierigsten Wetterverhältnissen statt und mussten mehrmals unterbrochen werden.

"Eine schnelle und attraktive Anlage für grössere Wettkämpfe"

Die sportlichen Hauptnutzer der Anlagen sind die Thuner Schulen und die Leichtathletik-Vereinigung Thun. "Mit der neu homologierten Anlage können wir in den kommenden mindestens zehn Jahren eine schnelle und attraktive Anlage benutzen und können wieder grössere Wettkämpfe durchführen", freut sich Konrad Hädener, Präsident der LV Thun. Mit "Dr schnällscht Thuner" und "Dr schnällscht Oberländer" hat die neue Anlage die Wettkampftaufe bereits hinter sich. Mit dem heutigen Samstag, 16. Juni starten die Berner Kantonalen Einzelkampfmeisterschaften Nachwuchs der Leichtathleten. Damit findet erstmals ein Wettkampf mit allen Leichtathletikdisziplinen im sanierten Lachenstadion statt.

Auskünfte an die Redaktionen

·       Gemeinderat Roman Gimmel, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften, Tel. 033 225 83 35

·       Markus Weibel, Leiter Stadtgrün, Tel. 033 225 83 62

·       Marco Molteni, Präsident Genossenschaft Stadion Lachen,
Tel. 033 336 00 69

·       Konrad Hädener, Präsident Leichtathletik Vereinigung Thun, Tel. 033 223 53 31

 

 

Thun, 16. Juni 2012

In auffälligem Hellblau präsentiert sich die neue Laufbahn im Stadion Lachen in Thun.