Gwatt-Schoren: Gemeinsames Baugesuch von drei Firmen - Qualitätssicherung mit Stadt

Demnächst reichen die Schweizerische Post, die Gafner Immobilien AG und die INDUCTA AG ein gemeinsames Baugesuch für eine neue Gewerbeüberbauung im Gwatt-Schoren-Quartier in Thun ein. Das Besondere an ihrem Gesamtkonzept für eine der letzten grossen Baulandreserven für Arbeitsnutzungen: Es basiert auf einem qualitätssichernden Verfahren in Zusammenarbeit mit dem Planungsamt der Stadt Thun und einem Architekturbüro. Dieser Prozess war letztlich effizienter als ein herkömmliches Verfahren.

Einen neuen Firmensitz der INDUCTA AG, ein neues Paketumschlag-Zentrum der Schweizerischen Post als Ersatz für den Standort Rosenau sowie ein Container-Lager der Firma Gafner Immobilien AG auf einem rund 14'000 Quadratmeter grossen Areal im Thuner Gwatt-Schorenquartier: Dies sind die Bauabsichten dreier Firmen, die diese Woche bei der Stadt Thun ein gemeinsames Baugesuch einreichen. Bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 10 Mio. Franken werden hier insgesamt rund 135 Arbeitsplätze angesiedelt. Das Areal, das zu etwas mehr als einem Drittel der Wittwer-Bär Immobilien AG und zu knapp zwei Dritteln der Gafner Immobilien AG gehört, liegt zwischen dem noch unüberbauten Wirtschaftspark Schoren und dem Coop-Verteilzentrum. Es stellt eine der letzten grossen Baulandreserven für Arbeitsnutzungen dar.

 

Gesamtkonzept vor Einreichung des Baugesuchs

Das Terrain liegt, wie der Wirtschaftspark, in der Zone mit Planungspflicht (ZPP) Gwatt-Schoren. Um die Qualität der Überbauung sicher zu stellen, erarbeitete das Büro Viktor Burri AG Architekten in Begleitung des Planungsamtes und des Beauftragten für Städtebau sowie unter Einbezug von weiteren Fachexperten ein Gesamtkonzept. Es sieht im Wesentlichen zwei frei stehende Baukörper vor - einen für die INDUCTA AG auf dem Bauland der Muttergesellschaft, der Wittwer-Bär Immobilien AG, und einen zweiten für die Post auf Boden der Gafner Immobilien AG, an den das Lager der Gafner Transporte AG unmittelbar angefügt ist. Dazwischen liegt eine grössere freie Fläche für das Andocken und Beladen der Post-Lastwagen. Der südlich des Areals verlaufende Zwetschgenweg, ein viel benutzter Schulweg, erhält links und rechts viel Freiraum und eine parallel verlaufende Baumreihe (siehe Visualisierung/en im Anhang).

"Dieses qualitätssichernde Verfahren erlebten wir drei Bauherren als einen Prozess, der uns half, unsere Projekte letztlich effizienter zu planen und zu realisieren", sagt Urs Gafner, Geschäftsführer und Inhaber der Gafner Transporte AG.

Erschliessung von Norden, nicht durchs Schorendorf

Die Erschliessung dieser beiden Parzellen wird nicht die selbe sein wie die für den südlich gelegenen Wirtschaftspark Schoren, sondern von Norden her über den geplanten neuen Kreisel C.F.-L. Lohner-Strasse - Bubenbergstrasse (vgl. Communiqué vom 5. März 2012) erfolgen. "So wird das Schorendorf nicht zusätzlich belastet", begründet dies Gemeinderätin Marianne Dumermuth, Vorsteherin der Direktion Stadtentwicklung. "Die gute Verkehrserschliessung im Hinblick auf die Verteilung der Paketpost in die Quartiere ist für uns einer der wichtigsten Gründe für die Verlegung unseres heutigen Paketzentrums ins Gwatt-Schoren-Quartier", ergänzt Karl Klaus, bei der Post Leiter Services-Immobilien, Bau Projektmanagement Region Mitte.

 

Die Baugesuche für die Erschliessungsstrasse sowie für die Gewerbebauten werden voraussichtlich im Juli beim Regierungsstatthalteramt öffentlich aufgelegt.

 

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Auskünfte an die Redaktionen:

  • Stadt Thun: Gemeinderätin Marianne Dumermuth, Vorsteherin der Direktion Stadtentwicklung, Tel. 033 225 85 96 - bitte Rückruf verlangen
  • Stadt Thun: Markus Däppen, Beauftragter Städtebau, Direktion Stadtentwicklung, Tel. 033 225 83 83
  • Schweizerische Post: Medienstelle, Tel. 058 338 13 07
  • INDUCTA AG: Michael Meyer, CEO, Tel. 033 336 12 12
  • Gafner AG: Urs Gafner, Geschäftsführer Gafner Transporte AG, Tel. 033 334 77 33

Thun, 28. Juni 2012