Suldtalgespräche 2012: RUAG trifft Bundesparlamentarier und Gemeinderatsdelegation

Im Rahmen der traditionellen alljährlichen Suldtalgespräche traf sich die RUAG-Führung mit Bundesparlamenterierinnen und -parlamentariern sowie einer Thuner Gemeindrats-delegation im Restaurant Pochtenfall im Suldtal zum Gedankenaustausch.

 

Die RUAG ist eine wichtige Wirtschaftspartnerin, eine bedeutende Arbeitgeberin und Ausbildungsstätte in Thun sowie im Berner Oberland. RUAG und die Stadt Thun verbindet eine langjährige und traditionell gute Partnerschaft. Der alle Jahre im Suldtal stattfindende Gedankenaustausch zwischen der RUAG-Führung und Oberländer Mitgliedern des Bundesparlaments sowie einer Delegation des Thuner Gemeinderates dient der gegenseitigen Information und Vertrauensbildung. Dieses Jahr war der Thuner Gemeinderat mit Stadtpräsident Raphael Lanz und Gemeinderätin und Nationalrätin Ursula Haller vertreten, begleitet von Stadtmarketing-Chef Philippe Haeberli.

 

Seit November 2011 führt Verwaltungsratspräsident Konrad Peter den Technologiekonzern auch operativ, bis ein neuer CEO für die RUAG Holding verpflichtet werden kann. Konrad Peter berichtete den anwesenden Politikerinnen und Politikern von einer gut aufgestellten und erfolgreichen Firmengruppe. Mit den Divisionen Space, Aviation, Technology, Ammotec und Defence verfügt die RUAG über ein ausgewogenes Portfolio. 53% des Umsatzes werden zurzeit im Ausland erzielt. Von den rund 7‘700 Mitarbeitenden sind 5000 in der Schweiz beschäftigt, davon rund 1250 Mitarbeitende im Berner Oberland. 10 % der Schweizer Belegschaft sind Lernende. Die Hauptmärkte der RUAG sind die Schweiz und Europa mit etwa 90 % des Umsatzes. Nach wie vor ist das VBS bzw. die Schweizer Armee der bedeutendste Einzelkunde. Konrad Peter legte zudem grossen Wert auf die Tatsache, dass die RUAG heute auch mit rund 50% des Umsatzes stark zivile Anwendungen vermarktet. So sind zum Beispiel viele Satelliten weltweit mit RUAG-Produkten bestückt. Die hauptsächlich in Thun ansässigen Divisionen Defence und Ammotec konnten ein erfolgreiches Jahr 2011 vermelden. Ende 2012 laufen bei RUAG Defence zwei wichtige mehrjährige Grossprojekte aus.

 

Da innert nützlicher Frist nicht mit Grossaufträgen im vergleichbaren Volumen gerechnet werden kann, müssen in dieser Division, wie bereits kommuniziert, Stellen abgebaut werden.

 

Konrad Peter ist überzeugt, dass RUAG sich mit den hoch motivierten Führungskräften und den vielen qualifizierten Mitarbeitenden weiterhin im In- und Ausland erfolgreich behaupten wird. Die Produkte und Dienstleistungen der RUAG geniessen weltweit einen hervorragenden Ruf. Unerlässlich für die RUAG bleibt der Export. Diesbezüglich verlangt RUAG, dass sie gleiche rechtliche Voraus­setzungen wie ihre internationalen Konkurrenten erhält.

 

Masterplan für Entwicklung in Thun Nord

RUAG wird weiter in die Technologien, die Infrastrukturen und Mitarbeitende investieren, so auch am Standort Thun. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Thun und dem Kanton Bern plant RUAG zudem, den Standort in Thun Nord auf der Kleinen Allmend mit einer gemischten, optimalen Nutzung – auch für Drittnutzer - zum wichtigen Arbeitsgebiet der Agglomeration zu entwickeln und so den Wirtschaftsstandort Thun zu stärken. Hierfür wurde in einem ersten Schritt ein Masterplan entwickelt.

 

Auskünfte an die Redaktionen:

·              Raphael Lanz, Stadtpräsident von Thun,
Tel. 033 225 82 15, E-mail stadtpraesidenttest@thun.ch

Jiri Paukert, Mediensprecher RUAG Holding AG, Tel. 031 376 64 92, E-mail jiri.paukerttest@ruag.com

 

 

Thun, 21. August 2012