Start der Videoüberwachung im öffentlichen Raum

Das Projekt Videoüberwachung im öffentlichen Raum startet diese Woche. Überwacht wird an fünf Standorten. Die Abnahme im Beisein des Datenschutzbeauftragten der Stadt Thun ist unter der Leitung des Gewerbeinspektorats erfolgt. Im Vordergrund steht die Prävention, insbesondere auch, weil keine Echtzeitüberwachung vorgesehen ist. Die Bilder werden spätestens nach 100 Tagen gelöscht.

Was lange währt, wird endlich gut! Der Thuner Gemeinderat hat bereits im August 2010 beschlossen, an fünf Standorten in der Stadt Thun den öffentlichen Raum zu überwachen. Nun sind die Kameras installiert und die Abnahme im Beisein des Datenschutzauftragten ist ebenfalls erfolgt. Einer Inbetriebnahme steht somit nichts mehr im Weg.

Prävention steht im Vordergrund

Für Gemeinderat Peter Siegenthaler steht der Präventionsgedanke im Vordergrund. Er erhofft sich, dass Straftaten, wie etwa Nachtruhestörungen, Vandalismus, unanständiges Benehmen, verhindert werden können.

Standorte und Umfang der Überwachung

Obere Hauptgasse

überwacht wird in den Bereichen Gebäude 20/21 bis 35/35, Fahrbahn und Hochtrottoir, Donnerstag/Freitag, Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr

Untere Hauptgasse

überwacht wird in den Bereichen Gebäude Nr. 21/26 bis Nr. 31/32, ganzer Strassenbereich, Donnerstag/Freitag, Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr

Kinderspielplatz Stauffergässli

Donnerstag/Freitag, Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr

Kyburg-Laube (laubenartiger Vorbereich Coop Kyburg)

täglich, 08.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Vorplatz Abdankungshalle Friedhof Schoren

Freitag und Samstag, je 20.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Datenschutz wird gross geschrieben

Im Bewilligungsprozess wird dem Datenschutz ein grosser Stellenwert beigemessen. Die Auflagen des Datenschutzbeauftragten wurden in allen Teilen umgesetzt. In der Stadt Thun erfolgt weder eine Echtzeitüberwachung noch dürfen die Bilder von den Verantwortungsträgern der Stadt Thun eingesehen werden. Die Auswertung wird im Bedarfsfall ausschliesslich durch die Kantonspolizei Bern vorgenommen. Die Bilder werden spätestens nach 100 Tagen gelöscht.

Vertiefte Auswertung nach zwei Jahren

Die Wirkung wird laufend überprüft. Spätestens nach zwei Jahren wird entschieden wie und in welchem Umfang die Videoüberwachung fortgeführt wird.

Projekt kostet rund Fr. 90'000.00

Die Aufwendungen für die Umsetzung der Videoüberwachung belaufen sich auf rund Fr. 90'000.00.

 

Auskünfte an die Redaktionen

·       Peter Siegenthaler, Gemeinderat, Vorsteher Direktion Sicherheit und Soziales, Tel. 033 225 85 86

·       Reto Keller, Gewerbeinspektor, Tel. 033 225 84 90