Vorsorgeauftrag? Patienteverfügung? Info-Abend am 13. März

Am Donnerstag, 13. März führt der Seniorenrat der Stadt Thun im Gotthelfschulhaus einen Informationsabend zum Thema Erwachsenenschutzrecht durch. Im Hinblick auf eine mögliche Urteilsunfähigkeit macht es Sinn, mittels Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung die wichtigsten Fragen der Betreuung und der medizinischen Massnahmen im Voraus zu regeln.

 

Was, wenn die eigene Urteilsfähigkeit oder die eines oder einer nahen Angehörigen infolge eines Unfalls oder einer Krankheit eingeschränkt ist? Der Seniorenrat der Stadt Thun führt am Donnerstag, 13. März 2014 um 19.00 Uhr in der Aula des Gotthelfschulhauses Thun einen Informationsabend zum Thema Erwachsenenschutzrecht durch. Referent ist Anton Genna, Fürsprecher und ehemaliger Regierungsstatthalter in Thun.

 

Urteilsunfähigkeit kann jede und jeden treffen. Ein Vorsorgeauftrag oder eine Patientenverfügung regeln in solchen Fällen die Zukunft. Das neue Erwachsenenschutzrecht will das Selbstbestimmungsrecht fördern.

 

Bei vorübergehender oder dauerhafter Urteilsunfähigkeit kann die eigene Versorgung verbindlich geregelt werden:

 

·         Durch einen Vorsorgeauftrag kann jede Person für den Fall der Urteilsunfähigkeit festlegen, wer in welchem Umfang für Betreuung und Pflege, die Vermögensverwaltung und die rechtliche Vertretung zuständig ist.

 

·         Eine Patientenverfügung legt fest, welchen medizinischen Massnahmen man bei einer Urteilsunfähigkeit zustimmt bzw. wer darüber entscheidet. Es können auch Anordnungen für den eigenen Sterbeprozess getroffen werden.

 

Der Thuner Seniorenrat ist überzeugt, dass alle Interessierten an diesem Abend wertvolle Anregungen erhalten werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Seniorenrat ist eine ständige, beratende Kommission des Gemeinderates, die aus 20 bis 30 Mitgliedern besteht und sich für die Anliegen der älteren Menschen einsetzt.

 

·         Informationsabend Erwachsenenschutzrecht. Donnerstag, 13. März 2014, 19.00 Uhr, Aula des Gotthelf-Schulhauses, Sustenstr. 2, Thun. Bus Nr. 5 bis Haltestelle Sustenstrasse.  Referent: Anton Genna, Fürsprecher, alt Regierungsstatthalter. Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

 

Auskünfte an die Redaktionen:

  • Willy Bühler, Mitglied des Seniorenrates Thun, Tel. 033 336 11 61

 

Thun, 10. März 2014