Energiestädte tauschten in Thun Erfahrungen aus

Am Dienstag Nachmittag dieser Woche findet der alljährliche Erfahrungsaustausch der Berner Energiestädte statt – diesmal im Rathaus Thun. Die Rolle der Städte und Gemeinden bei der Energiestrategie von Bund und Kanton steht im Zentrum dieses Anlasses, zu dem 75 Gemeindevertreter/innen und Fachleute angemeldet sind.

 

Dieses Jahr ist die Energiestadt Thun Gastgeberin des Erfahrungsaustausches der Berner Energiestädte, zu dem auch andere interessierte Berner Gemeinden eingeladen sind. Im Rathaus Thun referieren und diskutieren am Dienstag Nachmittag (Beginn: 16.15 Uhr – siehe Anhang) 75 angemeldete Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung über die Rolle der Städte und Gemeinden bei der Energiestrategie von Bund und Kanton. Im Zentrum steht das Thema Energiestadt. Die Teilnehmenden erfahren, wie Energiestädte arbeiten und was sie damit erreichen können.

 

Steffisburg und Thun präsentieren bisherige Erfahrungen

Der Steffisburger Gemeinderat Marcel Schenk wird anhand der neu zertifizierten Energiestadt Steffisburg den Nutzen dieses Labels vorstellen. Die Zusammenarbeit mit den Thuner Agglomerationsgemeinden zum Thema Energie und Mobilität wird die Thuner Gemeinderätin Marianne Dumermuth schildern. Michael Gruber, CEO der Energie Thun AG, wird die Rolle des Energieversorgers in der Stadt Thun beleuchten. Einen Einblick in das Instrumentarium von Energiestadt wird der Thuner Energiestadt-Koordinator und Umweltbeauftragte Christoph Diez bieten. In der anschliessenden Podiumsrunde stehen Nutzen und Kosten des Energiestadtlabels im Zentrum.

 

Auf einem „Marktplatz“ im Rathaus präsentieren  verschiedene Anbieter, private Büros und der städtische Energieversorger Energie Thun AG interessante Angebote und Projekte, mit denen energiepolitisch aktive Gemeinden unterstützt werden können.

 

„Energiestadt-Label ist ein Versprechen, sich zu verbessern“

„Gemeinden und Städte sind wichtige Akteure in der anvisierten Energiewende“, sagt Monika Tschannen, Regionalleiterin Nordwestschweiz von EnergieSchweiz für Gemeinden. Energiepolitisch engagierte Städte, Gemeinden und Regionen lassen sich als Energiestädte zertifizieren. Schweizweit sind 360 Gemeinden Träger dieses Labels. „Das Zertifikat ist nicht nur eine Auszeichnung für die kommunalen Aktivitäten in den Bereichen Energie, Mobilität und Klimaschutz, sondern auch ein Versprechen, sich laufend zu verbessern und energierelevante Themen aus einer Gesamtsicht anzugehen“, ergänzt Monika Tschannen. Im Berner Oberland sind Thun, Spiez, Interlaken und neu auch Steffisburg Energiestädte.

 

 

„Erfahrungsaustausch ist wichtig und ein Bedürfnis“

Die Thuner Gemeinderätin Marianne Dumermuth, Vorsteherin der Direktion Stadtentwicklung, freut sich als Gastgeberin auf den heutigen Erfahrungsaustausch: „Energiestädte sind nicht nur wegweisend für eine kommunale Energiepolitik, sie stehen mit dem Label auch in einem Wettbewerb untereinander. Da ist der Erfahrungsaustausch wichtig und auch ein Bedürfnis, wie die hohe Zahl der Teilnehmenden zeigt.“

Auskünfte an die Redaktionen:

 

  • Marianne Dumermuth, Gemeinderätin Direktion Stadtentwicklung, Tel. 033 225 85 96
  • Monika Tschannen, Regionalleiterin Nordwestschweiz EnergieSchweiz für Gemeinden, Tel. 033 334 00 26

 

 

Thun, 19. August 2014

Ähnliche Dateien