Feuerwerk: "Die Erste am 1.", absolutes Verbot in der Altstadt

Bis zum Nationalfeiertag am 1. August dauert es nicht mehr lange. Feuerwerk und Knallkörper haben an diesem Tag Tradition. Die Stadt Thun weist deshalb wiederum eindringlich darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerk in der Altstadt absolut verboten ist und dass vor dem 1. August keine Raketen oder Ähnliches abgefeuert werden dürfen. Vorsicht ist auch bei den beliebten Himmelslaternen geboten – ihre Absender haften für allfällige Folgen.

 

Im Vorfeld des Nationalfeiertages vom 1. August weist das Gewerbeinspektorat der Stadt Thun wiederum auf die Risiken im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern, die nötige Vorsicht und die geltenden Vorschriften hin:

 

„Die Erste am 1.“

Seit 2003 führen die Stadt Thun und zahlreiche Agglomerationsgemeinden im Vorfeld des Nationalfeiertages die Plakatkampagne „Kein Feuerwerk vor dem 1. August“ unter dem Motto „Die Erste am 1.“ durch. Das gemeinsame Ziel: zu verhindern, dass Knallkörper bereits vor dem 1. August abgebrannt werden. Der Lärm stört sowohl tagsüber wie auch nachts Kleinkinder, kranke und ältere Menschen, Haus- und Wildtiere. Aus der Bevölkerung wird immer wieder der Wunsch an die Behörden heran getragen, der vorzeitigen Knallerei ein Ende zu setzen.

 

Feuerwerkverbot in der Altstadt

Das Gewerbeinspektorat der Stadt Thun erinnert im Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag auch daran, dass in der gesamten Altstadt, auf den beiden hölzernen Aare-Schleusen sowie auf den Brücken über der Inneren Aare vom Göttibachsteg bis zur Kuhbrücke ein absolutes Feuerwerksverbot gilt. Auch am 1. August werden keine Ausnahmen gewährt. Die Brandgefahr in der Altstadt ist zu gross. Durch einen Feuerwerkskörper könnten Brände ausgelöst werden, welche Menschenleben gefährden. Der genaue Perimeter ist auf Plakaten, welche an diversen Standorten in der Innenstadt platziert sind, ersichtlich (s. Grafik im Anhang).

 

Wunderschöne, aber gefährliche Himmelslaternen

Himmelslaternen – Lampions in Leichtbauweise, auch bekannt als Skylaternen, Flammea-Laternen oder Kong-Ming-Laternen – sind wunderschön anzusehen. Sie bergen jedoch auch erhebliche Gefahren. Zum einen besteht bereits beim Entzünden die Gefahr, dass sich auch die Papierhülle entzündet. Hierdurch sind Verbrennungen möglich, oder brennbare Gegenstände in der Umgebung können in Brand gesetzt werden. Noch grösser ist die Gefahr, wenn diese fliegenden Fackeln je nach Wind- und Wetterlage unkontrolliert umher treiben. Die Laternen können Strecken von vielen Kilometern zurücklegen, wobei ihre Flugrichtung infolge wechselnder Windrichtungen unvorhersehbar wird.

 

Kein Verbot von Himmelslaternen ausserhalb der Altstadt, aber…

In der Stadt Thun ist die Verwendung solcher Himmelslaternen ausserhalb der Altstadt grundsätzlich nicht verboten. Benützer haften aber für die Folgen, welche eine solche Himmelslaterne verursachen kann. Einzelne Grundeigentümer verbieten das Aufsteigenlassen solcher Laternen ab ihrem Grund und Boden. Gebäude oder Teile davon könnten durch eine fehlgeleitete Laterne erheblichbeschädigt werden – egal, von wo aus sie gestartet wurde. Landwirte sind ebenfalls nicht erfreut über Abfallprodukte der Laternen auf den Wiesen. Die Grundeigentümer des Startortes sind deshalb in jedem Fall im Voraus anzufragen.

 

 

 

Auskünfte an die Redaktionen

·        Peter Siegenthaler, Gemeinderat, Vorsteher Direktion Sicherheit und Soziales, Tel. 033 225 85 86

 

·        Karin Kupferschmied, Gewerbeinspektorin a.i., Tel. 033 225 84 92

 

 

 

Thun, 23. Juli 2014