Feuerwerkverbot in der Thuner Altstadt gilt ab sofort

Der Gemeinderat hat das vom Stadtrat beschlossene Feuerwerkverbot für die Thuner Altstadt und die Schleusenbrücken in Kraft gesetzt. Vorfälle wie am 1. August 2006, als Feuerwerkskörper direkt in Richtung Altstadthäuser abgefeuert worden sind, sollen sich nicht wiederholen.

 

Der Umgang mit Feuerwerk ist in letzter Zeit auch in Thun verantwortungsloser geworden und gipfelte am letzten 1. August darin, dass Raketen und Knallkörper absichtlich und direkt gegen die teilweise aus Holz gebauten Altstadthäuser abgefeuert wurden. Eine Risikoanalyse ergab, dass wegen der erhöhten Brandgefahr und den schwierigeren Einsatzbedingungen für die Feuerwehr in der Altstadt nur ein Feuerwerkverbot ausreichend Abhilfe schaffen kann. Das Thuner Stadtparlament hat am 2. November letzten Jahres einen entsprechenden Beschluss gefasst.

 

Ab sofort - also insbesondere auch am 1. August - darf auf den Schleusenbrücken, auf den Brücken über die Innere Aare vom Göttibachsteg bis zur Kuhbrücke und im ganzen Gebiet zwischen Innerer Aare, Burgstrasse und Graben kein Feuerwerk mehr abgebrannt werden. Vorbehalten bleiben spezielle Bewilligungen, so ist beispielsweise für den kommenden Nationalfeiertag auf der Aareseite des Rathauses ein kleines Feuerwerk bewilligt worden.

 

Die Einhaltung des Feuerwerkverbots wird polizeilich kontrolliert. Wer beim verbotenen Feuerwerken erwischt wird, wird verzeigt und muss mit einer Busse bis Fr. 5'000.-- rechnen. Eltern sind für ihre minderjährigen Kinder verantwortlich und können, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen, ebenfalls gebüsst werden.

 

Auskünfte an die Redaktionen:

- Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit, Tel. 033 225 84 93

- Erwin Rohrbach, Abteilungsleiter Sicherheit, Tel. 033 225 82 36

 

Grafik des Innenstadtgebietes:

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Thun, 10. Juli 2007