Hochwassergrenze erreicht - GFO beobachtet die Situation - Beruhigung in Sicht

Nach intensiven Regenfällen hat der Thunersee heute Montag Vormittag die Hochwassergrenze von 558.30 m leicht überschritten. Das Gemeindeführungsorgan Thun (GFO) geht davon aus, dass sich die Lage nach einem leichten weiteren Anstieg des Seepegels in den nächsten 24 Stunden beruhigen wird. Die Info-Line für Fragen der Bevölkerung ist in Betrieb genommen worden.

 

In den letzten 10 Stunden ist der Thunersee um 15 cm angestiegen und hat kurz nach 10 Uhr die Hochwassergrenze von 558.30 m überschritten. Das GFO Thun hat die Lage in den letzten Tagen aufmerksam beobachtet. Heute Montag um 10 Uhr hat sich die Kerngruppe des GFO zu einem Rapport getroffen. Obwohl sich die Situation in den nächsten 24 Stunden entspannen wird, dürfte der Seepegel vorerst weiterhin leicht ansteigen. Das GFO hat deshalb seine Bereitschaft erhöht. Die Info-Line für Hochwassersituationen, Tel. 033 225 35 20 ist ab sofort besetzt. Wer dringende Fragen oder Anliegen hat, kann sich hier melden.

 

Der Abfluss aus dem Thunersee wird durch das zuständige kantonale Amt für Wasser und Abfall gesteuert. Die beiden Aareschleusen in Thun sowie der unterirdische Hochwasserstollen sind unter Brücksichtigung der Situation der Anlieger im Berner Mattequartier soweit möglich geöffnet.

 

Das GFO Thun beobachtet die Situation weiterhin sehr aufmerksam und informiert bei Bedarf.

 

Auskünfte an die Redaktionen:

 

  • Jürg Alder, Informationsbeauftragter, Tel. 079 475 18 30

 

 

Thun, 4. Mai 2015