Pegel des Thunersees steigt kaum noch - Schutzmaterial ist bereit

Infolge einer Wetterberuhigung ist der Pegel des Thunersees am Montagnachmittag nur noch langsam angestiegen. Das Gemeindeführungsorgan Thun (GFO) geht von einer weiteren Entschärfung der Situation aus. Im RFA Allmendingen können Private, die ihre Liegenschaften schützen möchten, Material abholen. Die Infoline für Fragen und Anliegen bleibt bis auf Weiteres in Betrieb.

 

Seit heute Montagmittag haben die Niederschläge im Einzugsgebiet des Thunersees nachgelassen, der Seepegel stieg nur noch wenig an. Kurz nach 15 Uhr, als die Kerngruppe des GFO zu einem weiteren Lagerapport zusammenkam, lag der Pegel bei 558.37 m ü.M., also 7 cm über der Hochwasser- bzw. Schadensgrenze. Im Ufergebiet im Lachen und im Gwatt drang bisher nur wenig Wasser ins flache Gebiet vor. Nennenswerte Schäden wurden bisher keine gemeldet, der Verkehr zirkuliert problemlos. Für morgen Dienstag und übermorgen Mittwoch ist eine gewisse Wetterberuhigung und ein Rückgang der Niederschläge zu erwarten. Im Gebiet Kanderdelta wurde Schwemmholz beobachtet, das nun mit einem Schwimmbagger der Kanderkies AG im Auftrag der Seepolizei entfernt wird. Schwemmholzsperren werden gegenwärtig nicht eingesetzt.

 

Die Kerngruppe des GFO hat entschieden, dass

 

  • die Infoline für die Bevölkerung,Tel. 033 225 35 20, bis auf Weiteres in Betrieb bleibt;
  • Private, die ihre Liegenschaften allenfalls schützen wollen, können Schutzmaterial wie Sandsack-Abfüllsets, Schaltafeln, Stüper, Keile, Plastiplanen, Pumpen ausleihen. Abholstelle ist das Regionale Feuerwehr-Ausbildungszentrum (RFA) Allmendingen an der Allmendingenstr. 77. Die Öffnungszeiten: heute Montag bis 21.00 Uhr, morgen Dienstag ab 08.00 Uhr;
  • Einsatzkräfte des Zivilschutzes und der Feuerwehr auf Pikett bleiben.

 

Das GFO-Kernteam trifft sich heute und morgen zu weiteren Rapporten.

 

Nächste Medien-Information morgen Dienstag, ca. 9 Uhr,

oder bei Bedarf.

 

Auskünfte an die Redaktionen:

  • Jürg Alder, Informationsbeauftragter, Tel. 079 475 18 30

 

Thun, 4. Mai 2015 – 16.55 Uhr