"velospot" wird weiter ausgebaut - bald 120 Velos an 25 Stationen

Mit 14 „velospot“-Stationen und 83 Fahrrädern startete die Stadt Thun letzten Herbst ihr Bikesharing-Angebot, das sich seither grosser Nachfrage erfreut. Wie geplant, erfolgt nun ein weiterer Ausbau: Insgesamt werden 120 der typischen roten Velos an 25 Stationen bereit stehen.

 

Seit dem 1. September letzten Jahres (s. Communiqué vom 27. Aug. 2014) ist das Bikesharing-System „velospot“ in Thun in Betrieb und erfreut sich grosser Beliebtheit: Bereits über 6‘500 Mal wurde seither an einer der 14 Stationen eines der typischen roten velospot-Velos ausgeliehen. „Dieser Erfolg bestärkt uns darin, das Angebot nun, wie von Anfang an beabsichtigt, deutlich auszubauen“, sagt Gemeinderätin Marianne Dumermuth, Vorsteherin der Direktion Stadtentwicklung. Die Zahl der Stadtionen wird daher in den nächsten Wochen um weitere elf auf 25 erhöht, die Zahl der Velos von anfänglich 83 auf 120.

 

Stationen bereits in Betrieb – zwei werden aufgehoben

Ab sofort sind neue Stationen im Selvepark, im Westquartier, beim Progymatte-Schulhaus, in Allmendingen, in der Bostudenzelg, beim Camping Gwatt, beim KKThun, beim Strättligenmarkt sowie beim Spielplatz Lerchenfeld im Betrieb. WeitereStationen sind in Planung und werden in den nächsten Wochen in Betrieb genommen. Wegen schwacher Nutzung aufgehoben werden hingegen die beiden Stationen Stadtfriedhof und Lachen. Die genaue Lage der Standorte kann online abgerufen werden (s. Kasten).

 

Finanziert über Parkplatz-Ersatzabgaben

Der Ausbau kostet die Stadt Thun rund 200‘000 Franken. Finanziert wird die zusätzliche Infrastruktur über die Spezialfinanzierung für Parkplatz-Ersatzabgaben, die der Förderung von Massnahmen zur besseren Erreichbarkeit und Verkehrsentlastung der Innenstadt dient.

 

 

So funktioniert „velospot“

 

Steht ein Velo an einer Velospot-Station, kommuniziert das elektronische Schloss über Kurzstreckenfunk mit der Station. Diese wiederum steht via Mobilfunktnetz in ständigem Kontakt mit einem Server, der das ganze System überwacht. Den Zugang zum Angebot verschafft sich die Benutzerin oder der Benutzer mit einer Chip-Karte in Form eines Jahresabonnements oder einer Tageskarte. Ein Jahresabo kostet 60 Franken. Die ersten 30 Minuten jeder Fahrt sind gratis, danach kostet jede angebrochene Stunde 2 Franken. Daneben besteht die Möglichkeit, für 10 Franken eine Tageskarte zu lösen und das Velo 24 Stunden lang zu gebrauchen. Ebenfalls erhältlich ist eine Fünf-Stunden-Karte für 5 Franken. Jahresabos und Tageskarten können online bestellt oder bei der Velostation und dem Welcome Zenter am Bahnhof Thun, der Stadtbibliothek oder der Stadtverwaltung an der Industriestrasse 2  bezogen werden.

 

Das Projekt Velospot ist ein Angebot der Stadt Thun, der Betrieb inklusive Flottenmanagement, Marketing, Sponsoring und Aboverkauf wird durch den Regionalverein Bern des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH sicher gestellt. Wartung und Reparatur der Velos erfolgen in Zusammenarbeit mit der Velostation Thun. Das SAH Bern bietet erwerbslosen Menschen die Möglichkeit, Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln, die Arbeitsmarktfähigkeit zu verbessern und so die Chancen für einen Wiedereinstieg in die Berufswelt zu verbessern.

 

Weitere Infos: http://www.velospot.ch/ und www.velospot.ch/thun

 

 

Auskünfte an die Redaktionen:

 

  • Gemeinderätin Marianne Dumermuth, Vorsteherin Direktion Stadtentwicklung, Tel. 079 793 47 52 – bitte u.U. Rückruf abwarten
  • Christoph Kupper, Projektleiter Stadtplanung,
    Tel. 033 225 83 75

 

 

Thun, 27. Mai 2015