Der Beteiligungsprozess zur Zukunft der Schadaugärtnerei ist abgeschlossen

Am Montag, 29. August, hat im Congress Hotel Seepark in Thun das 2. Forum Schadaugärtnerei stattgefunden. An der dritten und letzten öffentlichen Partizipationsveranstaltung haben rund 75 Interessensvertreterinnen und -vertreter ihre Visionen zur Zukunft der Schadaugärtnerei konkretisiert. Nach dem Vorliegen des Schlussberichts zum Partizipationsprozess wird der Gemeinderat über das weitere Vorgehen befinden.

 

Im Rahmen der Volksabstimmung zum Kauf der Schadaugärtnerei im Jahr 2013 stellte der Thuner Gemeinderat der Bevölkerung in Aussicht, bei der künftigen Nutzung des Areals mitreden zu können. Nach dem
1. Forum im Mai 2016 und der öffentlichen Schadaugärtnerei im Juni  2016 fand am 29. August mit dem 2. Forum im Hotel Seepark der Beteiligungsprozess zur Zukunft der Schadaugärtnerei seinen Abschluss.

 

Grosses Interesse am Prozess

Rund 75 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen, Verbände, Parteien und der Verwaltung folgten der Einladung des Planungsamtes der Stadt Thun. Gemeinsam diskutierten sie die in den beiden vorangegangenen Anlässen entstandenen Visionen zur Zukunft der Schadaugärtnerei. In guter Atmosphäre stellten sich die Teilnehmenden in Gruppen der Aufgabe, die Visionen zu konkretisieren und sich Gedanken über die Organisation und die Finanzierung zu machen. Ihre Vorschläge werden nun dem Gemeinderat zur weiteren Bearbeitung unterbreitet. Stadtpräsident Raphael Lanz und Gemeinderätin Marianne Dumermuth bedankten sich bei den Teilnehmenden für das grosse Engagement und die interessanten Diskussionen.

Der Ball liegt nun wieder beim Gemeinderat: Er wird nach dem Vorliegen des Schlussberichtes zum Partizipationsprozess darüber befinden, wie das weitere Verfahren im Detail aussehen soll.

 

Der Prozess zur Zukunft der Schadaugärtnerei

 

Das Verfahren zur Festlegung der künftigen Nutzung des Areals der Schadaugärtnerei erfolgt zweistufig:

Im ersten Teil wurden in einem Beteiligungsprozess mit den wichtigsten Akteursgruppen und der interessierten Öffentlichkeit Ideen und Visionen erarbeitet. Dieser Teil ist mit dem 2. Forum abgeschlossen.

Im zweiten Teil werden die aus Sicht des Gemeinderats vielversprechendsten Szenarien und Visionen aus dem Beteiligungsprozess auf ihre Vereinbarkeit mit übergeordneten, strategischen Zielsetzungen sowie die räumliche Umsetzbarkeit hin überprüft und konkretisiert. Dies geschieht in einem qualitätssichernden Verfahren unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte, darunter etwa Städtebau, Architektur oder finanzielle Tragbarkeit.

 

 

Thun, 30. August 2016