Das Openair „Thun hat Talent“ lockte viele Musikbegeisterte in die Schadaugärtnerei

Über 700 Personen besuchten am Samstag, 24. September, das Openair „Thun hat Talent“ in der Schadaugärtnerei. Der Musikanlass ging ohne Zwischenfälle über die Bühne. Die Stimmung war sehr friedlich. Der Verein Thunfest und die Stadt Thun sind zufrieden. Ob es im nächsten Jahr eine weitere Ausgabe des Openairs geben wird, ist noch offen.

 

„Das abwechslungsreiche Programm zog über 700 Personen in die Schadaugärtnerei, darunter auch viele Familien. Die Stimmung war sehr friedlich. Wir sind zufrieden“, so Barbara Frantzen Roth, Leiterin der Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation. Gemeinsam mit dem Verein Thunfest hatte die Stadt Thun am Samstag, 24. September, erstmals das Openair „Thun hat Talent“ organisiert. Auch Susanna Ernst, die Präsidentin des Vereins Thunfest, die auch als Moderatorin durch das Openair führte, zeigte sich gestern erfreut.

 

Höhepunkt mit The Souls

Der Anlass bot jungen Thuner Musik- und anderen Talenten eine Bühne, um sich einem breiten Publikum präsentieren zu können. Das Spektrum reichte von Stuntcomedy über Spoken Word bis Rock. Sehr viel Anklang fanden die Chart-Stürmer The Souls, für deren Konzert das Publikum zahlreich in die Schadaugärtnerei strömte. Das Sextett dankte es seiner Heimatstadt denn auch mit einem kraftvollen und energiegeladenen Auftritt. The Souls spielten vor allem Songs ab ihrem erfolgreichen Debut-Album „Eyes Closed“, bauten aber auch geschickt die eine oder andere Hommage an eines ihrer Idole ein. Nach ihrem Konzert eilten die sechs Musiker gleich zum Flughafen Zürich, um von dort nach Hamburg zu fliegen, wo sie spätabends den nächsten Auftritt hatten. The Souls liessen es sich aber nicht nehmen, sich per Facebook für den schönen Auftritt in ihrer Heimat zu bedanken.

 

Keine Zwischenfälle

Reggae-Fans kamen später beim Auftritt von Baspa Ricardo auf ihre Kosten. Die bunte Truppe verstand es, genau wie Nils Burri und Liam, das Publikum zu begeistern und zum einen oder anderen Tanzschritt zu verleiten. Einen fulminanten Schlusspunkt setzten die sympathischen Herren der Rooftop Sailors mit ihrem eingängigen Indie-Rock.

 

Der ganze Anlass verlief äusserst friedlich, es sind keine Zwischenfälle zu verzeichnen. „Das Areal der ehemaligen Schadaugärtnerei erwies sich als perfekter Ort für den Anlass“, resümiert Barbara Frantzen Roth. (Aktuell läuft ein Mitwirkungsprozess, der sich mit der künftigen Nutzung der Schadaugärtnerei auseinandersetzt.) Ob es im nächsten Jahr eine weitere Ausgabe des Openairs „Thun hat Talent“ geben wird, lässt die Leiterin der Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation noch offen. Man müsse nun gemeinsam mit dem Verein Thunfest die Rückmeldungen und Zahlen auswerten. Erst danach werde entschieden, ob es eine Fortsetzung gebe von „Thun hat Talent“.

 

Thun, 25. September 2016

 

 

 

The Souls am Openair „Thun hat Talent“ (© Hans Mischler)