Richtplan ESP Thun Nord wird angepasst

Zurzeit erarbeitet die Stadt Thun zur Erschliessung des Areals des kantonalen Entwicklungsschwerpunktes (ESP) Thun Nord eine Überbauungsordnung. Damit diese genehmigt werden kann, sind gewisse Anpassungen des gültigen Richtplans nötig.

Im Rahmen der Umstrukturierung der kleinen Allmend regelt der kommunale Richtplan Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun Nord die sinnvolle Bebauung und Nutzung des Areals. Der 2014 revidierte Richtplan dient als Instrument, um die Interessen der Stadt Thun und der Grundeigentümer aufeinander abzustimmen und zu koordinieren. Er definiert die arealinterne Erschliessung sowie die öffentlichen Aussenräume.

Zur Erschliessung des Areals ist zur grundeigentümerverblindlichen Sicherung eine Überbauungsordnung (UeO) nötig. Diese wird zurzeit von der Stadt Thun erarbeitet. Damit die UeO genehmigt werden kann, braucht es nun eine Anpassung des Richtplans: Der Kanton verlangt die Aufnahme eines Massnahmenpakets im Bereich Umwelt, insbesondere zur Luftreinhaltung. Darin soll aufgezeigt werden, welche Massnahmen bei einer allfälligen Überschreitung der Belastbarkeiten gemäss der Luftreinhalteverordnung ergriffen werden.

Öffentliche Mitwirkungsauflage

Der kommunale Richtplan ESP Thun Nord ist ein behördenverbindliches Instrument und wird vom Kanton genehmigt. Der Öffentlichkeit ist die Mitwirkung zu gewähren, eine Einsprachemöglichkeit besteht hingegen nicht. Die öffentliche Mitwirkungsauflage findet vom 19. Januar  bis 17. Februar 2017 statt. Die Unterlagen können während der regulären Öffnungszeiten im Auflageraum der Stadtverwaltung an der Industriestrasse 2 oder unter www.thun.ch/mitwirkung eingesehen werden. Während der Auflagefrist kann jedermann schriftlich und begründet Einwendungen erheben und Anregungen unterbreiten. Die Eingaben sind an das Planungsamt der Stadt Thun zu richten (Industriestrasse 2, 3600 Thun).

 

Thun, 18. Januar 2017