Mauern auf der Westseite des Schlossberges werden saniert

In mehreren Etappen saniert die Stadt Thun die historischen Mauern auf dem Schlossberg. Ab Ende Mai starten die Arbeiten auf der Westseite. Dafür muss der Fussgängeraufgang vom Weg Hohle Messe (Holi Mäz) via Henkerstürmli zum Schloss gesperrt werden. Alle anderen Wege und Zugänge zum Schloss bleiben offen.

Die historischen Mauern auf dem Schlossberg weisen deutliche Verwitterungsspuren auf und sind sanierungsbedürftig. In mehreren Etappen stellt die Stadt Thun sie instand. Im letzten Jahr wurden die Mauern auf der Nordseite saniert. Nach Pfingsten, ab dem 22. Mai, geht es auf der Westseite mit der Sanierung der Mauern rund um die Aussichtsplattform und das Henkerstürmli weiter. Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern. Aufgrund instabiler Mauerteile müssen Fundationen erneuert, Mauerabdeckungen wieder instand gestellt und bröckelnde Mauerflächen fachgerecht neu verputzt werden.

Hauptzugang zum Schloss offen

Aufgrund der Arbeiten muss der schmale Fussgängeraufgang zum Schloss von der Hohlen Messe (Holi Mäz) via Henkerstürmli gesperrt werden (vgl. Plan in der Beilage). Wenn keine unvorhergesehenen Arbeiten die Bauzeit verlängern, kann der Aufgang im Oktober 2018 wieder freigegeben werden. Der südöstliche Hauptzugang zum Schloss mit dem Schlossmuseum und dem Hotel mit Restaurant bleibt während der ganzen Mauer-Sanierung offen.

Für die Sanierung der Mauern hat der Gemeinderat im September 2016 1,4 Millionen Franken gesprochen, wobei mit erheblichen Subventionsbeiträgen von Bund und Kanton gerechnet werden kann.

 

 

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