Regierungsrat weist Beschwerde gegen Klassenschliessungen im Schoren ab

Gemeinsame Medienmitteilung (der Schulkommission und des Gemeinderates)

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die Beschwerde gegen die Klassenschliessungen im Schulhaus Schoren abgewiesen. Er bestätigt damit den Entscheid der Regierungsstatthalters.

Im Dezember 2018 hatte die Schulkommission entschieden, im Schulhaus Schoren zwei Klassen zu schliessen. Eine Gruppe von Eltern erhob gegen diesen Beschluss Beschwerde. Es wurde insbesondere geltend gemacht, dass nicht die Schulkommission, sondern der Gemeinderat für diesen Entscheid zuständig gewesen wäre, da es sich im vorliegenden Fall nach Auffassung der Beschwerdeführenden um eine Schulschliessung handle. Zudem rügten sie Fehler im Umgang mit der Ausstandspflicht des Schulkommissionspräsidenten und der Zusammensetzung der Schulkommission. Der Regierungsstatthalter wies die Beschwerde im Mai 2019 ab. Anfangs April 2020 hat der Regierungsrat des Kantons Bern diesen Entscheid bestätigt und die Beschwerde ebenfalls vollumfänglich abgewiesen, soweit er darauf eingetreten ist.

Schulstandort Schoren soll weiterbestehen
Der Regierungsrat wies in seiner Begründung auch darauf hin, dass der Gemeinderat bereits im Januar 2019 den Auftrag erteilt hatte, in der Schule Schoren so rasch als möglich wieder Klassen zu führen, sobald die Voraussetzungen (z.B. Schülerzahlen) vorliegen. Der Schulstandort Schoren soll damit gemäss den klaren und übereinstimmenden Äusserungen von Schulkommission und Gemeinderat weiterbestehen.

Kein Handlungsbedarf nach Klassenschliessungen
Die städtischen Behörden sehen sich durch den Entscheid des Regierungsrates in ihrem Vorgehen bestätigt. Gemäss Kurzberichten der zuständigen Behördenstellen (Schulkommission, Schulleitung, Amt für Bildung und Sport, Amt für Stadtliegenschaften) zuhanden des Gemeinderates sind die ersten Erfahrungen mit der neuen Organisation an der Schule Gotthelf Obermatt Schoren (GOS) positiv. Die Umfrage des Gemeinderates hat ergeben, dass kein Handlungsbedarf besteht (vgl. Antwort des Gemeinderates vom 13. Dezember 2019 auf die Interpellation 17/2019).