Gymnasiumsgemeinden diskutierten mit Regierungsrat über Schulzukunft

Die politischen Bildungsverantwortlichen der bernischen Gemeinden mit Gymnasien treffen sich regelmässig zu einem Austausch. Beim Treffen von dieser Woche in Thun diskutierten sie mit Erziehungsdirektor Bernhard Pulver über die Schulentwicklung der nächsten Jahre.

Politische Vertreterinnen und Vertreter der bernischen, deutschsprachigen Standortgemeinden von Gymnasien treffen sich regelmässig, um schulpolitische Angelegenheiten abzusprechen. Sie verstehen sich als Ansprechgremium der Erziehungsdirektion. Diesmal fand die Tagung in Thun statt. Zentrales Thema waren die Kernelemente der kantonalen Bildungsstrategie für die nächsten Jahre. Regierungsrat Bernhard Pulver, der bernische Erziehungsdirektor, orientierte die 15 Gemeinderats- und Verwaltungsmitglieder von insgesamt 7 Gemeinden unter anderem über seine Absichten im Bereich der Tagesschulen und der Blockzeiten, der Schulsozialarbeit und der Basisstufe.

Anliegen der Gemeinden
Die Vertreterinnen und Vertreter aus Bern, Biel, Burgdorf, Interlaken, Köniz, Langenthal und Thun teilten dem Erziehungsdirektor ihre Bereitschaft zum Mittragen der neuen Projekte, aber auch ihre Anliegen und Wünsche mit. Auf allfällige Schwierigkeiten bei der Um’­setzung wurde hingewiesen. Die neuen Schulformen brauchen alle zusätzliche Räumlichkeiten, welche aus baulichen und finanziellen Gründen nicht in beliebiger Zahl und auch nicht in kurzer Zeit durch die Gemeinden bereitgestellt werden können. Die Problematik der Kostenaufteilung zwischen Kanton und Gemeinden wurde ebenfalls angesprochen.

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  • Bruno Berger, Chef Amt für Bildung und Sport
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