Halle 6 im Selve-Areal wird erneut zur Vermietung ausgeschrieben

In diesen Tagen schreibt die Stadt Thun die Halle 6 im Selve-Areal mit über 3000 Quadratmetern Gesamtfläche erneut zur Vermietung aus, nachdem sich ein früheres Kino-Projekt zerschlagen hat. Genutzt werden kann die Halle ab Januar 2009.


An der Scheibenstrasse 6 im Thuner Selve-Areal besitzt die Stadt Thun die ehemalige Industriehalle 6. Für deren Gesamtfläche von rund 3'170 Quadratmetern nimmt das Amt für Stadtliegenschaften nun bis 29. August Projektanmeldungen entgegen. Die Halle samt Eingangsbereich bietet eine Grossraumfläche von rund 2'830 Quadratmetern mit einer Höhe von bis zu 7,4 Metern an. Darüber hinaus wird auch der aareseitige Wintergarten mit Aussenbereichen vermietet. Im Erdgeschoss ist die Halle direkt mit der Nachbarliegenschaft, dem Winkelbau von Architekt Heinz Brügger, Thun, verbunden. Vorgesehen sind dort Kultur-, Wohn- und Dienstleistungsnutzungen sowie das künftige Architekturbüro der Brügger Architekten AG, das sich heute noch in Spiez befindet.


Kulturelle Nutzungen erwünscht

Die Stadt wünscht sich in der Halle 6 insbesondere auch kulturelle Aktivitäten, welche das zur Zeit neu entstehende Selve-Areal bereichern und ergänzen sollen. Erwünscht sind aber auch Nutzungen wie Ausstellungen, Schulung, Gewerbe oder Gastgewerbe. Mietzinsvorgaben macht das Amt für Stadtliegenschaften keine. Jeder Bewerber soll die Chance erhalten, sein Konzept auf der Gesamtfläche oder auf einer Teilfläche mit seinen Mietzinsvorstellungen einzureichen. Der Gemeinderat wird mit Blick auf die wirtschaftlichen Perspektiven und die Gesamtsituation im Selve-Areal die beste Offerte auswählen. Der Entscheid soll vor Ende Oktober 2008 fallen.


Die Vermietungs-Dokumentation und das Formular "Nutzungskonzept / Offerte" können direkt beim Amt für Stadtliegenschaften an der Industriestrasse 2 in Thun (Tel. 033 225 83 37) bezogen oder im Internet auf www.thun.ch unter der Rubrik "Wirtschaft" heruntergeladen werden.


Im März hatte der Gemeinderat bekannt geben müssen, dass ein bisher favorisiertes „Kinocenter Thun“ (ein Mulitplex-Kino) nicht zustande kommen würde (vgl. Communiqué vom 28. März 2008). Dessen Initianten rechneten mit wesentlich höheren Realisierungskosten als zuvor und reduzierten in der Folge ihr Mietzins-Angebot an die Stadt Thun um über zwei Drittel. Dies konnte der Gemeinderat nicht akzeptieren. Deshalb erfolgt in diesen Tagen nun die vom Amt für Stadtliegenschaften überarbeitete, zweite Ausschreibung.

 

Auskünfte an die Redaktionen:

  • Bruno Riedo, Chef Liegenschaftsdienste, Amt für Stadtliegenschaften, Tel. 033 225 83 51 oder 078 667 03 39

 
 
Thun, 9. Juli 2008