Hausbesetzung: Stadt mietet nicht, kann aber vermitteln

Der Thuner Gemeinderat hat die Haltung der Stadt zu einem allfälligen alternativen Jugendzentrum in der Liegenschaft am Hopfenweg 19a festgelegt. Die Aktion Hausgeist soll direkt mit dem Eigentümer verhandeln. Die Stadt ist aber bereit, auf Wunsch zu vermitteln.

Vor Weihnachten hatten Jugendliche unter dem Namen "Aktion Hausgeist" die Liegenschaft Hopfenweg 19a in Thun für zwei Tage besetzt, weil sie dort ein alternatives Jugendzentrum einrichten möchten. Der Thuner Gemeinderat hat sich nun wie vorgesehen an seiner ersten Sitzung nach der Besetzung mit der Situation befasst und entschieden, dass die Stadt die Liegenschaft nicht - wie vom Eigentümer gewünscht - mietet und dann der Aktion Hausgeist zur Vefügung stellt. Der Gemeinderat ist klar der Meinung, dass eine allfällige Überlassung der Liegenschaft grundsätzlich zwischen dem Eigentümer und den Nutzern direkt auszuhandeln ist.

Die Stadt ist aber bereit, erstens dabei ihre guten Dienste anzubieten und zweitens die Aktion Hausgeist zu unterstützen, damit die nötigen baurechtlichen und gastgewerblichen Bewilligungen möglichst rasch und unkompliziert erteilt werden können.

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Peter Siegenthaler, Vorsteher Sicherheit, 033 225 84 93

Thun, 9. Januar 2009