"Blütenreich" präsentiert sich an Tagen der offenen Türen

Unter dem neuen Namen "Blütenreich" und mit neuem Erscheinungsbild öffnet der Blumenladen der Thuner Stadtgärtnerei seine Türen am Wochenende. Gross und Klein erwarten nebst frühlingshafter Blumenauswahl Präsente, ein Saltotrampolin, ein Rösslispiel, ein Wettbewerb, eine Lounge und eine kleine Festwirtschaft.

Noch vor zehn Jahren waren am Rand des Thuner Stadtfriedhofes an der Pestalozzistrasse lediglich ein Gärtnerhaus und Treibhäuser zu sehen. Seither ist dort Schritt für Schritt ein moderner Verkaufsladen mit breitem Sortiment vom einfachen Stiefmütterli über den Rosenstrauss bis zur anspruchsvollen Büropflanze entstanden. Damit die Schritte in die Neuzeit auch von den Kunden realisiert werden können, hat sich der Laden einen neuen Namen gegeben: "Blütenreich". Am Wochenende vom kommenden Samstag und Sonntag, 21. und 22. März, wird deshalb die Bevölkerung zu Tagen der offenen Türen eingeladen. Nebst diversen Attraktionen für Gross und Klein (siehe Kasten) wird auch das neue Erscheinungsbild präsentiert.

Starker Wandel der Aufgaben der Stadtgärtnerei

Die Aufgaben und Ansprüche an die Stadtgärtnerei sind im Bereich Blumenschmuck in den letzten Jahren stark gestiegen. Im Blumenladen waren es anfänglich fast nur Besucher des Friedhofes mit einfachen Wünschen. In den letzten Jahren hat sich das Angebot globalisiert, die Wünsche der Kundschaft nach "exotischem" Blumenschmuck nahmen zu. Die Gestaltung des Strassenraumes, bepflanzte Kreisel und Grünzonen sowie Anforderungen aus touristischer Sicht stellen zunehmend höhere Ansprüche an das Blumensortiment. Damit dieses kostengünstig selbst produziert werden kann, werden Mitarbeitende geschult und Produktionsmethoden modernisiert. Um die ausgeprägten saisonalen Schwankungen im Frühling und Herbst personell aufzufangen, werden Stadtangestellte jeweils vorübergehend auch im Blumenladen beschäftigt und ausgelastet. Zugleich erhalten Lehrlinge hier die heute geforderte breite Basis ihrer Berufsausbildung.

Fünf Lehrlinge in Ausbildung bei Stadtgärtnerei

In der Stadtgärtnerei, die nebst dem Laden auch den Friedhofunterhalt und die Pflanzenproduktion umfasst, arbeiten heute 16 Gärtnerinnen, Gärtner und Floristinnen. Der Betrieb kann dabei auch die für Frauen mit Erziehungsaufgaben wichtigen Teilzeitstellen anbieten. Grossen Wert legt die Stadt Thun auf die Lehrlingsausbildung: Fünf Auszubildende sind gegenwärtig bei der Stadtgärtnerei tätig. Auch Praktikantinnen und Praktikanten sowie Schülerinnen und Schüler, die eine Auszeit absolvieren müssen, oder Jugendliche, die eine Strafe abarbeiten, sind temporär bei der Stadtgärtnerei beschäftigt. So hat die Stadtgärtnerei als öffentlicher Betrieb neben der Produktion auch eine wichtige soziale Aufgabe. Die Stadtgärtnerei ist Teil des Tiefbauamtes der Stadt Thun bzw. der Direktion Bau und Liegenschaften von Gemeinderätin Jolanda Moser.

Eröffnung des "Blütenreichs": Das Programm am Wochenende

Zum Frühlingsbeginn am Samstag, 21. März, sowie am Sonntag, 22. März lädt der Blumenladen der Stadtgärtnerei unter dem neuen Namen "Blütenreich" zu Tagen der offenen Türen - am Samstag zwischen 08:30 und 17:00 Uhr, am Sonntag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr.

Die Hauptattraktionen:

·                   eine Lounge zum Verweilen im Arbeitsraum der Gärtnerei;

·                   Festbänke und einfache Getränke und Gerichte der Sozialfirma "Transfair";

·                   ein Saltotrampolin und ein Rösslispiel für Kinder und Jugendliche;

·                   ein Wettbewerb;

·                   Beratung zur Pflanzenpflege auf dem Balkon, im Garten und drinnen;

·                   Verkauf

 

Jeder Gast erhält ein kleines Präsent, gesponsort von den Blumenbörsen Bern und Heimberg.

Normale Öffnungszeiten des Blumenladens:

Montag bis Freitag 08.30 bis 12.00 und 13.30 bis 18.00 Uhr

Samstag 08.30 bis 16.00 Uhr durchgehend.

hintere Reihe v.l. : Silvia Wyss, Floristin, Margrit Knutti, Leiterin Blumenladen, Andrea Gauch, Floristin

vorne v.l.             : Sandra Baumann, 1. Lehrjahr, Larissa Eberhart, 2. Lehrjahr

Thun, 19. März 2009