Klare Zustimmung zur Erweiterung des Schadausaals

Der Schadausaal in Thun kann zu einem Kultur- und Kongresszentrum ausgebaut werden. In einer Variantenabstimmung gaben die Stimmberechtigten mit 62 % Ja klar grünes Licht für die "Erweiterung". Beide Varianten fanden eine deutliche Mehrheit, worauf die Stichfrage zum Zug kam. Sie ergab ein deutliches Ja für die Variante "Erweiterung".

Mit 6746 Ja und 3855 Nein zur Variante "Erweiterung" des Schadausaals und 5482 Ja zu 3220 Nein zur Variante "Erhaltung" hiessen die Thuner Stimmberechtigten beide vorgelegten Szenarien mit 63,6 Prozent bzw. 63 Prozent Ja-Anteilen sehr deutlich gut. Fast so klar war das Votum für die "Erweiterung" gemäss der Beantwortung der Stichfrage, die dann zum Zug kommt, wenn beiden Varianten zugestimmt wird: Sie ergab mit 6675 Stimmen für die Ausbau-Variante und 4089 Stimmen für die Erhaltungs-Variante eine Zustimmung zur "Erweiterung" von 62 Prozent. Die Stimmbeteiligung bei der Vorlage Schadausaal lag bei 39,7 Prozent (gesamthaft, inklusive Kantons- und Bundesvorlagen bei 44,7 Prozent). Prozent.

Damit kann der 750-plätzige Konzert- und Theatersaal am südlichen Stadtrand zu einem Kultur- und Kongresszentrum mit einem zweiten Saal, vergrössertem Foyer, Zusatzräumen, verbesserter Bühnenanlieferung und Akustik im bestehenden Saal und einem unterirdischen Parking ausgebaut werden. Diese Variante war sowohl vom Gemeinderat (Exekutive) wie vom Stadtrat empfohlen worden. Zur Verfügung steht ein Verpflichtungskredit von 19 Mio. Franken (ohne Teuerung). Zunächst wird nun die Detailprojektierung des Wettbewerbs-Sieger-Projekts "Espace" an die Hand genommen. Gemäss Terminplan werden die Bauarbeiten voraussichtlich im Juni 2008 beginnen. Im März 2010 soll der Ausbau beendet sein.

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Thun, 11. März 2007