Schifffahrtskanal: Bäume weichen der Baustelle für den Entlastungsstollen

Weiterer Schritt bei der Vorbereitung der Bauarbeiten für den Hochwasser-Entlastungsstollen in Thun: In den nächsten Tagen werden am Schifffahrtskanal beim Bahnhof vier Bäume und diverse Büsche gefällt oder entfernt. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Bäume und Sträucher am gleichen Ort durch gleichwertige ersetzt. Die Auswahl erfolgt in Absprache mit der Stadtgärtnerei Thun.

Im Sommer 2007 beginnen die Arbeiten am Einlaufbauwerk für den Entlastungsstollen Schifffahrtskanal-Kraftwerk, der Thun künftig besser vor Hochwasser schützen soll. Die Baustelle beim Schifffahrtskanal in Bahnhofnähe wird die Fläche hinter dem Valentinikiosk, die Zufahrt zum STI-Wendeplatz, den Othmar-Schoek-Weg bis zum "Belvedere" sowie den Bereich zwischen dem Aarefeldzentrum und STI-Wendeplatz beanspruchen.

Die Baugrube und der Installationsplatz verlangen die Rodung der vier geschützten Bäume entlang des Schifffahrskanals bis zum "Belvedere": zwei Platanen, eine Linde und eine Trauerweide müssen weichen. Auf der Fläche zwischen dem Aarefeldzentrum und dem STI-Wendeplatz müssen mehrere Hochstämme und Büsche gefällt werden. Hier werden der Installationsplatz und eine temporäre Zufahrt zu Ersatzparkplätzen entstehen. Grundlage für die Rodung ist der genehmigte Wasserbauplan, in dem die Rodungsflächen bezeichnet wurden. Obwohl die Baustelle erst im Sommer 2007 eingerichtet wird, werden die Bäume bereits jetzt gefällt. Rodungen werden mit Vorteil im Winter vorgenommen, bevor die Pflanzen wieder "im Saft" sind.

Alle Bäume und Sträucher werden nach Abschluss der Bauarbeiten im gleichen Umfang und im Rahmen der Neugestaltung mit gleichwertigen Pflanzen am gleichen Standort ersetzt. Es werden ortstypische, einheimische Arten gewählt. Die Auswahl erfolgt in Absprache mit der Stadtgärtnerei Thun.

Auskünfte an die Redaktionen:
Markus Weibel, Stadtgärtner, Tel. 033 225 83 63

Thun, 16. März 2007